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Citroën bringt die 2cv Elektro zurück: Preis unter 15.000 Euro

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hat am Donnerstag in Auburn Hills, Michigan, die Details zu einer neuen 2CV vorgestellt. Das Modell soll vollständig elektrisch antreten, in Europa gebaut werden und weniger als 15.000 Euro kosten.

Damit greift der Hersteller einen Namen wieder auf, der seit Jahrzehnten Gewicht hat. nannte die 2cv elektro ein „echtes Volksauto“ und sagte, sie solle „zu 100 Prozent elektrisch“ sein. Er stellte das Auto als Wagen für den Alltag dar, mit dem Ziel, die Elektromobilität zu demokratisieren.

Die Ansage kommt ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem Citroën den Sprung vom Mythos in die Gegenwart wagen will. Die erste 2CV wurde am 7. Oktober 1948 auf dem vorgestellt; der Name steht für „Deux Chevaux“, auch wenn das erste Modell nur 9 PS hatte. Das Original war zunächst nur in Grau erhältlich, später kam die Ente in vielen Farben und mit mehr Leistung.

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Auch das Ende der alten Baureihe steckt noch in der Geschichte. Die letzten 2CV liefen 1990 in Portugal vom Band, nachdem strengere EU-Emissionsregeln das Modell aus dem Markt drängten. Citroën gehört heute zur -Gruppe, und genau diese Konzernzugehörigkeit gibt der Neuauflage den nötigen industriellen Rahmen: Die neue Version soll komplett in Europa entstehen.

Der spannendste Punkt ist nicht die Nostalgie, sondern die Preisansage. Ein elektrisches Auto unter 15.000 Euro würde das Segment deutlich nach unten öffnen und die Marke genau dort positionieren, wo Chardon sie haben will: als echtes Volksauto, gemacht für den Alltag. Ob Citroën diesen Anspruch bis zur Serienreife hält, wird sich daran messen lassen, ob das Auto am Ende tatsächlich so erschwinglich bleibt, wie jetzt versprochen wurde.

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