Colo Colo und Coquimbo Unido sind bereit, Cristián Zavala im Winter 2026 den Weg ins Ausland zu öffnen, falls ein Angebot kommt. Ein formeller Vorschlag liegt für den 26-Jährigen aber noch nicht vor.
Der Flügelspieler stand im ersten Halbjahr 2026 auf Leihbasis bei Coquimbo Unido unter Vertrag und brachte es in dieser Phase auf vier Tore, drei Vorlagen, 15 Einsätze und 884 Minuten. Nach Informationen aus dem Umfeld des Falls sehen beide Klubs einen Wechsel ins Ausland wegen seines Gehaltsniveaus positiv, und Gespräche sollen besonders aus Argentinien, Mexiko und Brasilien denkbar sein.
Die Ausgangslage hat mit Zavalas Saisonverlauf zu tun. Er kehrte Anfang 2026 zu Colo Colo zurück, nachdem sich Marcos Bolados verletzt hatte. In der Vorbereitung traf Zavala per Elfmeter gegen Peñarol, zog sich danach aber selbst eine Verletzung zu. Nach seiner Rückkehr auf den Platz erzielte er auch ein Tor gegen Tolima in der Qualifikation zur Copa Libertadores, was seine Sichtbarkeit in Südamerika weiter erhöht hat.
Für die Vereine ist die Sache auch wirtschaftlich klar. Colo Colo und Coquimbo Unido halten die Transferrechte jeweils zur Hälfte, also zu 50 Prozent, und beide Seiten hätten nach den vorliegenden Informationen Interesse daran, einen Verkauf zu erleichtern, wenn ein passender Auslandsverein im Winterfenster ernst macht. Dass Coquimbo Unido in der Copa Libertadores kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale steht, macht den Namen Zavala zusätzlich präsenter.
Genau darin liegt der Haken: Trotz der offenen Haltung beider Klubs gibt es bislang weder ein offizielles Angebot noch eine bestätigte inoffizielle Annäherung. Zavala spielt, trifft und sammelt Aufmerksamkeit, doch der eigentliche Schritt hängt weiter davon ab, ob aus dem Ausland nun tatsächlich ein Angebot kommt, das beide Vereine in Bewegung setzt.

