Vorwerk hat im Jahr 2025 mehr als 1,4 Millionen Thermomix-Küchenmaschinen verkauft und damit ein weiteres Rekordjahr hingelegt. Mehr als eine Million der abgesetzten Geräte entfielen auf das neue Modell TM7.
Der Konzern steigerte seinen Umsatz nach eigenen Angaben um 14 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss lag bei knapp 105 Millionen Euro nach 99 Millionen Euro im Vorjahr. Konzernchef Thomas Stoffmehl nannte 2025 ein außergewöhnlich starkes Jahr.
Für Vorwerk ist der Thermomix das mit Abstand wichtigste Produkt. Zuletzt stand er für knapp 60 Prozent des Umsatzes. Das Gerät wird in mehr als 60 Ländern verkauft, allerdings ausschließlich im Direktvertrieb. Selbstständige Beraterinnen und Berater demonstrieren es bei Veranstaltungen und Kochpartys. Neben dem Thermomix verkauft Vorwerk auch den Kobold-Staubsauger.
In Deutschland legte der Thermomix-Umsatz 2025 um 26 Prozent zu. Vorwerk meldete zudem, dass weltweit bereits mehr als 400.000 Thermomix-Geräte in diesem Jahr verkauft worden seien. Der TM7 kostet 1.549 Euro; eine Preiserhöhung ist derzeit nicht geplant.
Die Zahlen kommen in eine Phase, in der der Direktvertrieb in Deutschland insgesamt gewachsen ist. Der Branchenumsatz stieg 2025 um 1,7 Prozent auf 21,24 Milliarden Euro. Vorwerk selbst hatte zum Jahresende fast 130.000 Beraterinnen und Berater, rund 15.000 mehr als im Vorjahr. Der 1883 gegründete Familienkonzern bezeichnet sich als drittgrößtes Direktvertriebsunternehmen der Welt.
Der Thermomix prägt damit nicht nur die Bilanz von Vorwerk, sondern auch die Stellung des Unternehmens im Markt. Seit seiner Erfindung 1971 ist das Gerät zum zentralen Wachstumstreiber geworden, und 2025 hat es diese Rolle mit neuen Höchstwerten noch einmal bestätigt.
