Lesen: Valber Huerta spricht über Zukunft nach Verletzungen und 8 Minuten bei Católica

Valber Huerta spricht über Zukunft nach Verletzungen und 8 Minuten bei Católica

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit
Anzeige

hat sich nach einer langen Phase voller Verletzungen und Unsicherheit erstmals offen zu seiner sportlichen Zukunft geäußert. Der 32 Jahre alte Verteidiger sagte am Abend in einem Interview mit, dass er den Fußball nicht aufgeben wolle, aber selbst wisse, wie schwer ein Comeback nach seiner langen Pause werden könne.

Huerta hatte seinen Vertrag mit Universidad Católica Ende des vergangenen Jahres aufgelöst, nachdem er dort in 16 Monaten nur acht Minuten gespielt hatte. Seine letzte Zeit bei dem Klub war von wiederkehrenden Problemen geprägt, darunter auch eine Meniskus-Operation. In dieser Phase verdichteten sich Spekulationen, er habe seine Karriere bereits beendet — etwas, das er damals nicht öffentlich richtigstellte. Später habe ihm das geschadet, sagte er, als er in der Januar-Transferperiode versuchte, zu einem anderen Verein zu wechseln. Die Rückmeldungen seien oft ähnlich gewesen: Er sei angeblich zurückgetreten oder verletzt, erklärte Huerta. Es habe Kontakte gegeben, aber bei den Vereinen sei Unsicherheit geblieben.

Der frühere Spieler von Universidad de Chile, Colo Colo und Universidad Católica machte zugleich deutlich, dass er selbst noch keine endgültige Entscheidung getroffen hat. Er prüfe weiter mehrere Wege, sagte er, und halte auch eine spätere Laufbahn als Trainer für möglich. Dass er nach dem Ende in Católica weiter die Option offenhält, noch einmal zu spielen, hänge genau mit diesem Abschied zusammen. Er habe keine Tür geschlossen und hoffe nun abzuwarten, was im neuen Transferfenster passiert.

- Advertisement -

Gerade diese Offenheit ist der Kern seiner Lage. Huerta sagt, er sei körperlich in der Lage zu spielen, doch die Zeit ohne Einsätze habe den Markt gegen ihn gedreht. Für einen Profi, der mit 32 Jahren noch nicht ans Aufhören denkt, geht es deshalb nicht nur um Gesundheit, sondern auch darum, ob ein Klub ihm nach monatelanger Pause noch einmal vertraut. Die kommende Wechselperiode könnte für ihn zum entscheidenden Test werden.

Anzeige
Diesen Artikel teilen