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Fc Augsburg hält an Manuel Baum fest – Vertrag bis 2028 verlängert

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bleibt Trainer des . Der Vertrag des 43-Jährigen wurde bis Sommer 2028 verlängert, nachdem sich die Klubführung in den vergangenen Tagen mit und darauf verständigt hatte.

Für den FCA ist das eine klare Entscheidung mit Blick nach vorn. Baum hatte den Klub Anfang Dezember nach der Trennung von übernommen, als Augsburg noch tief im Abstiegskampf steckte. Am Ende steht Platz neun, die drittbeste Spielzeit in der Vereinsgeschichte.

Michael Ströll begründete den Schritt mit der Entwicklung der vergangenen Monate. Nach seinen Worten stand Baum für die Aufgabe als Cheftrainer weiterhin zur Verfügung und wollte diesen Weg gern gehen. Ströll sagte zudem, Baum habe als Cheftrainer „auf allen Ebenen einen sehr guten Job gemacht“, weshalb man sich freue, dass der gemeinsame Weg auf dieser Position weitergehe.

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Dass die Entscheidung nicht aus dem Nichts kommt, zeigte sich schon Ende April nach dem 1:1 gegen Frankfurt. sagte damals, dass bei den Ergebnissen, vor allem gegen gute Gegner, und angesichts der Tabellenlage klar sei, dass alle wollten, dass Baum bleibe. Die Eindrücke auf dem Platz passten damit schon länger zu dem, was nun auch intern beschlossen wurde.

Baum war bei seiner Rückkehr ursprünglich als Leiter Entwicklung und Innovation eingeplant, nicht zwingend als dauerhafte Lösung auf der Trainerbank. Doch die Entwicklung der Mannschaft verschob die Rollenbilder schnell. Aus einem Übergang wurde eine Fortsetzung, und aus einer Notlösung eine Perspektive bis 2028.

Der Trainer kennt den Klub ohnehin gut. Bereits von Dezember 2016 bis April 2019 hatte er den FC Augsburg schon einmal betreut. Über seine Rückkehr sagte Baum, dass die Planungen andere gewesen seien, ihm die tägliche Arbeit mit Mannschaft, Staff und Trainerteam in den vergangenen Monaten aber so viel Spaß gemacht habe, dass er den eingeschlagenen Weg im Team gern fortsetzen möchte. Er freue sich auf die kommenden Aufgaben nach der Sommerpause.

Sportlich spricht viel für diese Linie. Baum kam in 22 Spielen auf einen Punkteschnitt von 1,50. Für einen Verein, der sich zu Beginn seiner Rückkehr noch gegen den Abstieg stemmen musste, ist das ein deutlicher Turnaround. Platz neun ist zugleich ein Ergebnis, das der FC Augsburg intern als drittbeste Saison seiner Vereinsgeschichte wertet.

Die Verlängerung bis Sommer 2028 schafft damit Planungssicherheit an einer Stelle, an der Augsburg zuletzt Fortschritt statt Unruhe brauchte. Dass die Gespräche zwischen Ströll und Weber in den vergangenen Tagen zu einer schnellen Entscheidung führten, passt zu einem Klub, der nach dem harten Winter nun auf Stabilität setzt.

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Für Baum ist es auch eine Bestätigung seiner Arbeit in einer Phase, in der die Erwartungshaltung sich spürbar verändert hat. Der FCA geht mit einem Trainer in die neue Saison, der die Mannschaft nicht nur übernommen, sondern aus der Gefahrenzone geführt hat. Union Berlin empfängt den FC Augsburg in der letzten Bundesliga-Partie, doch unabhängig vom Abschluss dieser Spielzeit steht schon jetzt fest: Der Klub plant langfristig mit Baum.

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