Auf der A1 nahe Altlengbach hat die Autobahnpolizei Alland einen Klein-Lkw mit Anhänger aus dem Verkehr gezogen, der Richtung Wien mit nur rund 60 km/h unterwegs war. Bei der Kontrolle nach der Abfahrt Altlengbach bestätigte sich der Verdacht: Das Gespann war deutlich zu langsam und offensichtlich überladen.
Die Wiegung ergab ein Gesamtgewicht des Anhängers von über sieben Tonnen. Damit wurde die erlaubte Anhängelast des Zugfahrzeugs um 251 Prozent überschritten. Zusätzlich funktionierten insgesamt 13 Leuchten am Anhänger nicht. Für die Polizei war damit klar, dass es nicht nur um zu viel Ladung ging, sondern auch um erhebliche technische Mängel.
Betroffen war ein 53-Jähriger aus dem Bezirk Gänserndorf. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt, nahmen die Kennzeichentafel des Anhängers vorläufig ab und hoben eine Sicherheitsleistung ein. Der Lenker wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Der Fall zeigt, wie schnell aus einer auffälligen Fahrt auf der A1 ein handfester Sicherheitsverstoß wird. Gerade auf der Strecke in Richtung Wien bei Altlengbach kommt es darauf an, dass Gespanne technisch in Ordnung sind und die zulässigen Lasten einhalten. Hier war beides nicht der Fall.
Für den Fahrer endet die Fahrt vorerst an der Kontrollstelle. Für die Behörden beginnt nun das Verfahren, das über die Anzeige und die Folgen für den Anhänger entscheidet.
