Lesen: Chernihiv Dynamo Kyiv: Pokal-Finale in Lwiw mit Sabos klarer Prognose

Chernihiv Dynamo Kyiv: Pokal-Finale in Lwiw mit Sabos klarer Prognose

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Am Mittwoch, dem 20. Mai, steht in der Ukraine das Finale des Pokalsaison 2025/26 an: trifft auf . Anstoß ist um 18:00 Uhr im Stadion Arena Lwiw in Lwiw, und die Partie wird live auf zu sehen sein. Für den Erstligisten Tschernihiw ist es der größte Abend der Vereinsgeschichte, für Dynamo die nächste Chance auf den nationalen Cup zum 14. Mal.

sieht vor dem Endspiel nur einen Favoriten. Der frühere Spieler und Trainer, der als Aktiver 1964 und 1966 den sowjetischen Pokal gewann und 1996 sowie 2005 den ukrainischen Pokal als Coach holte, sagte, Dynamo sei trotz eines nach seiner Ansicht schwachen Kaders deutlich stärker als Tschernihiw und müsse den Titel holen. Er rechnet mit einem Spiel, das sich weitgehend in eine Richtung bewegt. Tschernihiw werde sich nach seiner Erwartung tief in der eigenen Hälfte einigeln, auf Zeit spielen und auf ein Elfmeterschießen hoffen.

Sabos Urteil über den Gegner fiel hart aus. Beim Blick auf Tschernihiws Weg ins Finale verwies er auf das Duell mit im 28. Spieltag, das wegen eines langen Luftalarms in Saporischschja nach 45 Minuten nicht zu Ende gespielt wurde. Auf dem Feld stand Tschernihiw damit nur eine Halbzeit lang. Auch den Auftritt der Mannschaft gegen bezeichnete er als weit entfernt von richtigem Fußball und sagte, Tschernihiw habe in diesem Wettbewerb auch Glück gehabt, weiterzukommen.

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Gleichzeitig kommt Dynamo mit frischer, aber ebenfalls kritisierter Belastung ins Finale. Im 29. Spieltag der UPL schlugen die Kiewer mit 2:0, traten dabei aber faktisch mit einer B-Elf an. Sabo nannte den Auftritt eine Schande und sagte, er habe nach der ersten Halbzeit den Fernseher ausgeschaltet. Er lobte zwar die schnelle Führung und das kontrollierte Spiel nach dem 1:0, monierte aber eine zu junge Mannschaft und erfahrene Legionäre, die für ihn nicht auf dem nötigen Niveau waren.

Für den Endspieltag erwartet Sabo zudem Andrij Jarmolenko in der Startelf. Für den Angreifer, sagte er, sei Tschernihiw kein fremder Ort, und er könne 70 Minuten oder mehr ohne besondere Anstrengung gehen. Gleichzeitig machte der 86-Jährige klar, dass er Jarmolenko inzwischen fast als eine Art spielenden Cheftrainer sieht, der die Aufstellung oft mitbestimmt. Für Dynamo ist das Finale damit nicht nur die Chance auf den nächsten Pokal, sondern auch ein Prüfstein dafür, ob der Favorit seinem Ruf an einem Abend gerecht wird, an dem ein Außenseiter seine größte Sensation krönen will.

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