Antoine Arnault hat Jürgen Klopp öffentlich als Wunschkandidaten für FC Paris ins Spiel gebracht, falls der Klub sich für die Champions League qualifiziert. Der Milliardär und Miteigentümer des französischen Erstligisten sagte in der Sendung After Foot auf RMC, er würde Klopp gern davon überzeugen, den Verein zu übernehmen.
„Wenn wir uns für die Champions League qualifizieren, würde ich Jürgen Klopp liebend gerne davon überzeugen, zu uns zu kommen und unser Team zu übernehmen“, sagte Arnault. Er fügte hinzu: „Wer träumt nicht davon, Jürgen Klopp zu haben, mit seiner sonnigen Stimmung und seinem fußballerischen Genie?“
Für FC Paris wäre ein solcher Schritt ein Signal mit Gewicht. Der Klub stieg in der vergangenen Saison in die Ligue 1 auf und beendete seine erste Spielzeit dort in einer sicheren Position im Mittelfeld. Trotz dieses ruhigen Debüts gilt FC Paris weiter als Projekt im Aufbau, mit großen Ambitionen und einer Eigentümerstruktur, zu der neben der Familie Arnault auch Red Bull gehört.
Arnault verband seine Werbung für Klopp allerdings mit einer klaren Einschränkung. Der frühere Liverpool-Trainer arbeite seit seinem Abschied von den Reds in einer neuen Rolle und wolle auf absehbare Zeit nicht auf die Bank zurückkehren. „Früher oder später träumen wir alle davon, ihn zu bekommen“, sagte Arnault dennoch. Und er ergänzte: „Er will nicht zeitnah auf einen Trainer-Posten zurück. Aber vielleicht in drei, vier, fünf Jahren.“
Genau darin liegt die Spannung dieser öffentlichen Charmeoffensive: FC Paris denkt schon weiter, als die aktuelle sportliche Lage es zwingend verlangen würde, doch der Name Klopp bleibt vorerst eher ein Ausblick als ein realistischer Auftrag. Sollte der Klub den Sprung in die Champions League schaffen, wäre das der erste Schritt, um aus einem ambitionierten Aufbauprojekt ein Ziel zu machen, das auch für einen Trainer wie Klopp eines Tages wieder interessant werden könnte.

