Lesen: Trump Steuer: Natalie Maines greift Trump nach Fonds-Ankündigung an

Trump Steuer: Natalie Maines greift Trump nach Fonds-Ankündigung an

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hat auf Instagram als „fugly slut“ beschimpft und ihm vorgeworfen, mit Steuergeld „die Aufrührer“ zu bezahlen. Wenige Stunden nachdem Trump eine 1,776 Milliarden Dollar schwere Entschädigungs- und Schutzregelung für mutmaßliche Opfer von „Lawfare and Weaponization“ angekündigt hatte, verschärfte die frühere Dixie-Chicks-Sängerin den Ton gegen den Präsidenten.

Maines schrieb, „unsere Demokratie verschwindet direkt vor unseren Augen“, und fügte hinzu: „Dieser hässliche Wichser benutzt dein Benzingeld, um die Aufrührer zu bezahlen. Aber mach dir keine Sorgen. Ich bin sicher, Selfies posten wird alles reparieren.“ Sie sagte später, ein früherer Beitrag mit dem Ausdruck „fugly slut“ sei gelöscht worden. Der Ausbruch fiel in eine Phase, in der Trump nach eigenen Angaben Geld für Menschen bereitstellt, die sagen, sie seien von der Biden-Regierung verfolgt oder Opfer von „Weaponization“ geworden.

Der Zeitpunkt ist politisch aufgeladen. Trump hatte den Fonds nur Stunden nach dem Rückzug einer 10-Milliarden-Dollar-Klage gegen die Steuerbehörde IRS angekündigt. In diesem Verfahren ging es um die Weitergabe seiner Steuerunterlagen an die im Jahr 2019. Nach Angaben der Quelle könnte der Fonds rund 1.600 Angeklagte des Angriffs auf das Kapitol am 6. Januar umfassen; Trump hatte diese etwa 1.600 wegen des Kapitolsturms angeklagten Personen nach seinem Amtsantritt begnadigt.

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Die IRS-Akte betrifft demnach nicht nur Trump selbst, sondern auch seine beiden Söhne und sein Familienunternehmen. Zugleich sollen weder er noch seine Familie oder ihre Firmen Geld aus dem Fonds erhalten. Stattdessen würde ein Vergleich laut Quelle eine Entschuldigung enthalten und eine Klausel, die die IRS daran hindert, künftige Steuerforderungen gegen Trump, seine Angehörigen oder seine Unternehmen weiterzuverfolgen. Genau darin liegt der Widerspruch, der den Streit jetzt antreibt: Der neue Fonds ist als Schutz für angebliche Opfer von Verfolgung gedacht, während der parallel beigelegte IRS-Fall Trump vor weiteren Steueransprüchen abschirmen könnte. Maines hat diesen Zusammenhang in ihrem Post auf das drastischste Maß zugespitzt.

Was bleibt, ist die politische Rechnung hinter der Trump Steuer-Affäre: Der Präsident versucht, aus einem Steuer- und Verfolgungsnarrativ Kapital zu schlagen, während Kritiker darin eine Belohnung für Verbündete und eine Abschirmung für sich selbst sehen. Maines hat daraus eine persönliche Attacke gemacht, aber der eigentliche Konflikt liegt in dem Fonds, der den Januar-6-Kreis, andere Unterstützer und den IRS-Vergleich in derselben Schlagzeile zusammenzieht.

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