Lesen: Chase Burns hält die Reds in Philadelphia auf Kurs nach bösem Treffer

Chase Burns hält die Reds in Philadelphia auf Kurs nach bösem Treffer

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bekam am Dienstagabend in Philadelphia beides: den härtesten Ballkontakt des Spiels und den nächsten Beleg dafür, warum die auf ihn setzen. Der Rechtshänder kassierte im sechsten Inning einen 108,8 mph harten Line Drive von , rappelte sich sofort auf und beendete den Abschnitt mit einem Wurf zum ersten Base, bevor er später wegen einer Prellung im Bereich des oberen Leistens zur Behandlung aus dem Spielbereich ging.

Burns war da längst der Mann des Abends gewesen. Er warf sechs Innings, schlug neun Phillies per Strikeout aus und ließ beim 4:1-Sieg der Reds nur Trea Turners Solo-Homer im dritten Inning zu. Er erlaubte drei Hits, gab keinen Walk ab und kam auf 18 Swings and Misses. Der Sieg beendete eine Serie von drei Niederlagen und brachte Cincinnati mit 25:24 wieder über.500.

Der 1,83-ERA-Wert des 6:1-Pitchers spricht nur einen Teil dessen aus, was seine ersten Monate in der Major League erzählen. Burns, der zweite Pick im Amateur-Draft 2024, hat in neun seiner zehn Starts zwei oder weniger Runs zugelassen und in sieben davon sogar höchstens einen. In seinen ersten 18 Karriere-Starts sammelte er 121 Strikeouts, der drittbeste Wert in der Reds-Geschichte seit 1900. Nur Nick Lodolo liegt mit 126 davor, führt die Liste mit 134 an.

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Gegen Philadelphia zeigte Burns auch, wie schnell er ein Spiel drehen kann. Er strich im vierten Inning den ersten Schlagmann per Strikeout aus und räumte danach die gesamte Inning-Reihe per K. sagte später, wenn man einen solchen Fehler am Ball nicht treffe, werde das At-Bat sofort schwerer. Über Burns sagte Turner, dessen Arm großartig wirke und dass er ein guter Wettkämpfer zu sein scheine.

Der schmerzhafte Moment änderte nichts am Ausgang, aber er rückt die größere Frage in den Mittelpunkt: Wie viel hält ein junger Werfer aus, der schon in seinem ersten vollständigen Major-League-Jahr so viel Last trägt? nannte den Treffer schlicht „scary“ und sagte, er trage selbst nie ein Spiel am Fernseher ohne Schutzbecher. Später beschrieb er den Pitching-Arsenal von Burns als „pretty devastating pitch“, und genau so sah es aus, bis der Ball von Harpers Schläger mit brutaler Geschwindigkeit Richtung Mound flog.

Für die Reds war es ein Schritt zurück in die Spur. Für Burns war es die Art Abend, die eine starke Saison noch ernster wirken lässt. Und in Philadelphia, unter dem großen All-Star-Game-Logo im Stadion, lag noch ein weiterer Gedanke in der Luft: Wenn er so weitermacht, könnte sein nächster Auftritt dort nicht als Gegner, sondern als All-Star kommen.

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