Lesen: Sao Paulo Fc empfängt Millonarios zum Schlüsselspiel in der Copa Sudamericana

Sao Paulo Fc empfängt Millonarios zum Schlüsselspiel in der Copa Sudamericana

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empfing am Dienstag, 19. Mai 2026, um 21.30 Uhr Brasília-Zeit im Morumbi zum fünften Spieltag der . Für den Tabellenführer mit acht Punkten ging es gegen einen direkten Verfolger mit sieben Zählern um die Kontrolle über die Gruppe.

Es war zugleich das erste Spiel von als Trainer von São Paulo. Der Klub blieb im Wettbewerb zu Hause ungeschlagen und hatte bis dahin noch kein Gegentor kassiert. Auf dem Papier brachte São Paulo damit die beste Ausgangslage mit, doch die Personaldecke blieb angespannt. und kehrten nach körperlichen Problemen zurück, erholte sich von einer Muskelverletzung, Rafael Tolói klagte über Wadenbeschwerden, Pablo Maia arbeitete nach einem Gesichtsbruch an seiner vollen Fitness, während Lucas wegen eines gerissenen Achillessehnenbandes weiter fehlte. Auch Maik und Arboleda standen nicht zur Verfügung.

Die Aufstellungen unterstrichen, wie sehr beide Seiten auf ihre verfügbaren Kräfte angewiesen waren. São Paulo begann mit Rafael; Lucas Ramon, Alan Franco, Sabino und Wendell; Danielzinho, Bobadilla und Luciano; Cauly, Artur und Calleri. Millonarios stellte Novoa; Sarabia, Llinás, Arias und Valencia; Ureña, Mateo García, David Silva und Darwin Quintero; Leo Castro und Contreras dagegen.

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Auf der anderen Seite reiste Millonarios mit Rückenwind an. Trainer Fabián Bustos kam mit einer Serie von sechs ungeschlagenen Spielen nach Morumbi, auch wenn wegen der Erholung von einem Gesichtsbruch weiter zuschauen musste. Das Team suchte den Weg nach vorn mit deutlich mehr Abschlüssen und hohem Pressing, während São Paulo in der bisherigen Gruppenphase vor allem über Ordnung und Stabilität gekommen war. Genau dieser Gegensatz machte die Partie so schwer auszurechnen: hier ein Gastgeber, der im Wettbewerb defensiv noch makellos war, dort ein Gegner, der mehr Druck und mehr Volumen im Angriff mitbrachte.

Die Zahlen deuteten auf einen offenen Abend hin. São Paulo kam mit der besseren Bilanz in das direkte Duell, aber Millonarios brachte mehr Abschlüsse und mehr Zugriff gegen den Ball mit. Für Dorival ging es deshalb weniger um ein sofort sichtbares neues Gesicht als um den Beginn einer Entwicklung, die nicht an einem einzigen Spiel gemessen werden sollte. In einer Gruppe, in der der Spitzenreiter und ein Team mit realen Chancen auf die nächste Runde aufeinandertrafen, konnte jeder Fehler die Tabelle sofort verschieben.

Am Ende hing an diesem Abend in Morumbi mehr als nur ein Punktspiel. São Paulo wollte seine makellose Heimserie und die weiße Weste im Wettbewerb verteidigen, Millonarios suchte den Angriff auf die Spitze. Was in der fünften Runde passierte, konnte die Reihenfolge der Gruppe enger machen oder den Gastgeber weiter davonziehen lassen.

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