Richard treibt seine Intrige gegen Victoria in der EmKa weiter voran und setzt dafür weiter auf Julius, der ihm blind folgt. Gemeinsam lassen die beiden eine entscheidende Mail verschwinden, bevor Victoria sie lesen kann. Für sie ist das ein harter Schlag: Ihre große Hoffnung auf den Geschäftscoup gerät ausgerechnet in dem Moment ins Wanken, in dem sie die wichtigste Nachricht gebraucht hätte.
Julius hat anfangs Gewissensbisse, macht aber später trotzdem weiter und hält Richard den Rücken frei. Wenig später drängt er auch eine wichtige Investorin für die EmKa ab. Damit wird Victorias Plan mit Investorin Meinertzhagen sabotiert, und der Versuch, das Geschäft zu retten, scheitert. Für die EmKa ist das mehr als eine verpasste Chance: Der Coup, auf den Victoria gesetzt hat, bricht vor ihren Augen zusammen.
Die Vorgeschichte dazu verschärft die Lage noch einmal. Richard erfährt zufällig von Ellies gefälschten Zeugnissen und engagiert eine Hackerin, die das gesamte Firmennetz der EmKa lahmlegt. Für mehrere Stunden steht die Arbeit still, und Victoria ist während des Ausfalls nicht erreichbar. Das bringt nicht nur den Betrieb durcheinander, sondern gibt auch Raum für neue Zweifel im Umfeld der Chefin.
Gerade dieser Stillstand macht die eigentliche Schwäche der Lage sichtbar. Lou beginnt zu zweifeln, ob Victoria die Firma noch führen kann. Die Intrige trifft damit nicht nur ein einzelnes Geschäft, sondern auch Victorias Autorität im eigenen Haus. Richard nutzt eine Unsicherheit, die größer wird, je länger die EmKa blockiert ist, und Julius trägt sie mit, obwohl er zunächst noch gezögert hatte.
Die Szene ist Teil der laufenden Handlung von Rote Rosen, das montags bis freitags ab 14:10 Uhr im Ersten läuft und auch in der ARD Mediathek abrufbar ist. Für Victoria bleibt nach diesem Angriff vor allem eine Frage offen: ob sie die Kontrolle über die EmKa überhaupt noch zurückgewinnen kann, bevor Richards Plan ihr die Firma dauerhaft aus der Hand nimmt.

