Ein 3-jähriger Junge ist am Sonntag in Iquique gestorben, nachdem ihn ein station wagon an der Kreuzung von avenida Progreso und calle Las Carpas erfasst hatte. Der Unfall ereignete sich gegen 16 Uhr im Bereich der Cuarta Comisaría Cavancha.
Nach Angaben der Polizei war der Vorfall so schwer, dass Rettungs- und medizinische Teams zwar rasch am Ort eintrafen, das Kind aber dennoch starb. Die SIAT der Carabineros de Iquique wurde daraufhin zur Unfallstelle entsandt, um die Abläufe des Zusammenstoßes zu klären und die ursächliche Grundlage des Geschehens zu bestimmen.
Der Beamte Alexis Gutiérrez Corbalán schilderte, dass es sich um einen Verkehrsunfall vom Typ atropello an der avenida Las Carpas nahe dem Kreuzungspunkt mit der avenida Progreso handelte und dass ein Kind von einem station wagon erfasst worden sei. Genau deshalb, so sagte er, sei das spezialisierte Ermittlerteam an den Ort des Geschehens geschickt worden, um eigene Untersuchungen vorzunehmen und die Dynamik sowie die Grundursache des Unfalls festzustellen.
Der Fall fällt in einen besonders sensiblen Bereich der Stadt: Die Unfallstelle liegt im Zuständigkeitsgebiet der Cuarta Comisaría Cavancha, und nun soll eine technische Auswertung der Szene beantworten, wie es zu dem Zusammenstoß kam. Für die Ermittler ist dabei nicht nur entscheidend, was unmittelbar vor dem Aufprall geschah, sondern auch, welche Faktoren den Unfall überhaupt ermöglichten.
Gutiérrez Corbalán nutzte den Vorfall auch für einen Appell an Verkehrsteilnehmer, stets aufmerksam zu fahren, mit angemessener und vorsichtiger Geschwindigkeit unterwegs zu sein und Kinder im öffentlichen Raum besonders zu schützen. Die Botschaft ist eindeutig, weil die Ermittlungen zwar den Hergang klären sollen, der Verlust des Jungen aber bereits unumkehrbar ist.

