Lesen: Dieter Hecking warnt vor Wolfsburgs Relegations-Hinspiel gegen Paderborn

Dieter Hecking warnt vor Wolfsburgs Relegations-Hinspiel gegen Paderborn

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit
Anzeige

Am Donnerstagabend um 21 Uhr beginnt für den der Kampf um den Klassenverbleib. Im Relegations-Hinspiel trifft der Bundesligist auf den , nachdem Wolfsburg die Saison auf dem 16. Platz beendet und sich mit dem Sieg gegen mit 3:1 überhaupt erst die zweite Chance gesichert hat.

Paderborn reist als Dritter der 2. Bundesliga an. Die Ostwestfalen hatten am letzten Spieltag noch abgefangen und mit dem Sprung auf den 3. Platz den Weg in die Relegation eröffnet. Vor dem Duell kam das Team zudem mit einem 2:0 in Darmstadt an Selbstvertrauen. bremste dennoch jede Euphorie und sagte, es werde keine leichten Spiele geben. Wolfsburg müsse zweimal brutal fokussiert sein, dann habe der Klub die Möglichkeit, die Liga zu halten.

Dass die beiden Klubs diesen Umweg überhaupt gehen, ist schon ein kleiner Erfolg. Für Wolfsburg geht es darum, nach einer schwierigen Saison doch noch in der Bundesliga zu bleiben. Für Paderborn ist die Relegation die Belohnung für einen starken Endspurt und ein Spiel, das die Mannschaft nicht verstecken will. sprach nach dem entscheidenden Schritt von einem harten Kampf, einem weiten Weg und davon, dass es sich verdammt gut anfühle. Auch und machten deutlich, dass Paderborn die beiden Partien mit vollem Risiko angehen will.

- Advertisement -

Der Blick in die Geschichte spricht zunächst für den Bundesligisten. Seit die Relegation 2009 wieder eingeführt wurde, hat sich der Zweitligist nur dreimal durchgesetzt: 1. FC Nürnberg schaffte es 2009, Fortuna Düsseldorf 2012 und Union Berlin 2019. Zwei Jahre zuvor zeigte Düsseldorf gegen VfL Bochum allerdings, wie wenig entschieden ein Hinspiel trotz eines 3:0 sein kann: Erst ging das Rückspiel mit 0:3 verloren, dann setzte sich Fortuna im Elfmeterschießen durch. Genau deshalb ist das erste Duell zwischen Wolfsburg und Paderborn nur ein Auftakt, nicht mehr.

Für Hecking und Wolfsburg zählt am Donnerstag vor allem, den Abend nicht größer zu machen, als er ist. Ein gutes Ergebnis würde helfen, aber entschieden ist nach 90 Minuten nichts. Wer in dieser Relegation bestehen will, braucht nicht nur ein starkes Hinspiel, sondern auch die Nerven, die zweite Partie genauso konsequent zu spielen.

Anzeige
Diesen Artikel teilen