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Gutschein-Krise trifft INVENT: Konkurs in Linz mit 20 Mitarbeitern

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Über das Vermögen der mit Sitz in Linz ist am Montag am Landesgericht Linz ein Konkursverfahren eröffnet worden. Von der Pleite sind 20 Dienstnehmer betroffen.

Die 1994 gegründete Gesellschaft, an der laut Firmenbuch die beteiligt ist, wird von geführt. INVENT spezialisierte sich auf die Konzeption und den Verkauf von Hotel-, Urlaubs- und Erlebnisschecks, die bei nationalen und internationalen Hotelpartnern über Buchungsplattformen eingelöst werden konnten. Mit der Eröffnung des Verfahrens steht nun die Zukunft des Unternehmens auf dem Prüfstand.

Als Hauptursache für die Schieflage gilt die zunehmende Krise in der Gutschein-Branche. Das Geschäftsmodell habe dadurch massiv an Beliebtheit und Attraktivität verloren, sagte . Zuletzt gerieten namhafte Mitbewerber wie ebenfalls in Zahlungsschwierigkeiten und mussten Insolvenz anmelden. Gleichzeitig vertreiben große Handelsketten wie und BILLA mittlerweile ebenfalls Hotel- und Urlaubsgutscheine, was den Wettbewerb weiter verschärft hat.

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Laut den vorliegenden Zahlen belaufen sich die Aktiva auf 1,19 Millionen Euro, die Passiva auf 2,002 Millionen Euro. Daraus ergibt sich eine rechnerische Überschuldung von 812.000 Euro. Zur Insolvenzverwalterin wurde Rechtsanwältin bestellt. Sie wird rasch darüber entscheiden müssen, ob eine Fortführung oder Sanierung möglich ist oder ob das Unternehmen geschlossen wird, um den Urlaubern Klarheit und Rechtssicherheit zu geben, wie betonte. In den nächsten Wochen soll sich zeigen, welchen Weg die Insolvenz nimmt.

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