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Thyssenkrupp schließt Chassis-Geschäft in Terre Haute bis 2027

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will sein Chassis-Geschäft im US-Standort Terre Haute, Indiana, bis zum 31. März 2027 schließen und die Produktion nach Hamilton verlagern. Am Standort in Terre Haute beschäftigt der Konzern derzeit rund 230 Menschen.

Die Maßnahme ist Teil einer breiteren Neuordnung von . Der Konzern will die globale Aufstellung der Sparte stärker auf profitables Wachstum, höhere operative Leistung und klarere Strukturen ausrichten und die Division in den kommenden Jahren fit für den Kapitalmarkt machen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Thyssenkrupp wegen schwieriger Bedingungen in der Autoindustrie ein Kostensenkungsprogramm gestartet, das ebenfalls zu Stellenabbau führt.

Für die Beschäftigten in Terre Haute ist die Ankündigung ein Einschnitt mit langem Vorlauf, aber ohne Entwarnung. Bis zum Stichtag Ende März 2027 bleibt offen, wie viele der rund 230 Arbeitsplätze am Ende noch im Werk selbst oder in anderen Teilen des Konzerns erhalten werden können.

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Der Umbau zeigt zugleich, wie stark Thyssenkrupp sein Automotive-Geschäft auf Rendite und geringere Komplexität trimmt. Mit der Verlagerung nach Hamilton und der laufenden Reorganisation setzt der Konzern auf ein schlankeres Modell, bevor die Sparte an den Kapitalmarkt herangeführt werden soll.

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