Lesen: FC Red Bull Salzburg trennt sich von Daniel Beichler nach schwachem Saisonende

FC Red Bull Salzburg trennt sich von Daniel Beichler nach schwachem Saisonende

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hat sich am Montag von getrennt. Die Trennung kam einen Tag nach dem 1:3 gegen den im letzten Spiel der Saison.

Für Beichler endet damit ein nur 14 Partien langes Engagement als Cheftrainer. Seit Mitte Februar kam der 37-Jährige auf vier Siege, sieben Niederlagen und drei Unentschieden, im Schnitt auf 1,15 Punkte pro Spiel. Das ist die schwächste Bilanz eines Salzburg-Trainers seit der Red-Bull-Übernahme 2005. Auch beim Vorgängerklub Austria Salzburg hatte seit 1980 kein Chefcoach mit mehr als zehn Spielen eine schlechtere Punkteausbeute.

Salzburg hatte Beichler in einer heiklen Phase übernommen. Mitte Februar lag die Mannschaft noch auf Platz eins und stand im Halbfinale des Cups, nachdem gehen musste. Am Ende rutschte der Klub auf den dritten Platz ab und muss nun über die Europacup-Qualifikation den Weg in die Gruppenphase suchen. Dafür sind im August zwei Runden nötig; schafft Salzburg wenigstens eine davon, geht es im Conference League weiter.

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Die Trennung betrifft nicht nur den Trainer. Auch verlässt den Staff und kehrt in die zurück, geht ebenfalls. Damit ordnet Salzburg nach einer ernüchternden Rückrunde die sportliche Leitung neu, nachdem die Resultate unter Beichler nicht zu den Ansprüchen des Klubs passten.

Beichler selbst hatte die Lage nach dem Saisonende offen beschrieben. Es müsse sich sehr viel ändern, damit Red Bull genüge, sagte er sinngemäß, und er räumte ein, dass es in den drei Monaten nicht gelungen sei, Stabilität in die Mannschaft zu bringen. Auch dafür übernehme er die Verantwortung, erklärte er. Hartbergs Sieg hatte dabei noch eine besondere Note: Es war der erste Bundesliga-Erfolg der Steirer überhaupt gegen Salzburg.

Für den Klub beginnt nun die Vorbereitung auf den Sommer unter Druck. sprach von 100 Prozent Energie für den Angriff auf die neue Saison und sagte, Platz drei sei zwar das Einzige Gute am Abschluss, aber nicht der Anspruch von Red Bull Salzburg. Zugleich machte er klar, dass sich im Sommer einiges ändern müsse. Personell ist Salzburg dabei nur begrenzt handlungsfähig: Mit Ausnahme von Karim Onisiwo laufen die Verträge aller Spieler weiter.

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