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Sportschau erzielt 3,76 Millionen: Bundesliga-Finale zieht Millionen vor den Fernseher

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Der 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat am Samstagnachmittag ein klares Fernsehbild geliefert: Zum ersten Mal zeigte die große Neuner-Konferenz, während Sky mit den Einzelspielen lief. Am Abend setzte mit der „“ dann den Schlusspunkt des Bundesliga-Finales und erreichte im Schnitt 3,76 Millionen Menschen.

Für DAZN 1 kam die Konferenz-Übertragung auf 3,4 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe und rund 130.000 Zuschauer. Sky sahen mit den Einzelspielen am Samstagnachmittag im Schnitt 1,25 Millionen Menschen ab drei Jahren; bei den Umworbenen lag der Marktanteil bei 21,4 Prozent. Damit blieb das Live-Fenster zur gleichen Zeit breit verteilt, auch wenn die Konferenz erstmals nicht bei Sky lag.

Die „Sportschau“ im Ersten lief ab 18 Uhr und kam auf 26 Prozent bei allen und 22,1 Prozent bei den Jüngeren. Der Wert zeigt, wie stark das Bundesliga-Finale das Publikum weiter bündelt, wenn Tabellenstände, Abstiegsfragen und der Kampf um die Champions-League-Plätze auf dem letzten Meter entschieden werden. Mehr zum Hintergrund des Spieltags mit Abstiegskampf und Champions-League-Finale gibt es auch in der laufenden Berichterstattung.

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Später am Abend schalteten noch 1,42 Millionen Menschen ins . Die Sendung erreichte insgesamt 8,6 Prozent und bei den Jüngeren 3,2 Prozent, zusätzlich befeuert durch den Auftritt von Bundestrainer . Gerade dieser Mix aus Saisonbilanz und Nationalmannschaftsfragen hielt die Fußballtage am Samstag bis weit in die Nacht präsent, auch wegen der Debatte um die DFB-Torwartfrage um .

Der Wettbewerb zwischen den TV-Anbietern zeigt, wie groß das Interesse am Bundesliga-Finale geblieben ist, selbst wenn sich die Gewichte verschieben. Dass die Konferenz erstmals bei DAZN und nicht bei Sky lief, war der auffälligste Bruch des Tages; die Reichweiten von Sky, „Sportschau“ und ZDF-„Sportstudio“ machen zugleich deutlich, dass die großen Fußballmarken im deutschen Fernsehen weiter verlässlich ziehen. Wie sich die neue Aufteilung der Konferenz langfristig auf die Publikumsbindung auswirkt, wird erst die nächste Saison zeigen.

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