Lesen: Eintracht Braunschweig: Schalke feiert Titel nur im Stadion

Eintracht Braunschweig: Schalke feiert Titel nur im Stadion

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wird am Samstag nach dem letzten Saisonspiel gegen die Meisterschale der 2. Fußball-Bundesliga erhalten, aber nicht mit allen Fans vor der Arena feiern. Die Feier nach dem Spiel um 15:30 Uhr findet nur im Stadion statt; wer keine Eintrittskarte hat, kann draußen nicht teilnehmen.

Die Entscheidung fiel nach Gesprächen zwischen Verein, und . Ausschlaggebend waren Sicherheitsbedenken: Nach dem Abpfiff werden rund 60.000 Fans aus dem Stadion strömen, während draußen zugleich möglicherweise Zehntausende weitere Anhänger warten. Der Bereich vor der Arena gilt für ein solches Zusammentreffen als zu klein, zumal die Parkplätze rund um das Stadion wegen des Spiels vollständig belegt sind.

Schalke hatte sich mit dem 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf im vergangenen Heimspiel bereits die Rückkehr in die Bundesliga gesichert. Dass die Meisterschale nun ausgerechnet im letzten Saisonspiel übergeben wird, gibt dem Nachmittag zusätzliches Gewicht. Für Eintracht Braunschweig geht es derweil ebenfalls um viel, denn der Klub kann an diesem Tag noch in die Relegation geraten.

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Der Verein wollte ursprünglich möglichst vielen Anhängern eine Feier in der Stadionumgebung ermöglichen. Genau dort liegt nun der Bruch zwischen Wunsch und Machbarkeit. Nach dem zuvor geplanten großen Jubel in der Arena-Umgebung hätte der Sicherheitsrahmen nach Einschätzung der Beteiligten nicht gewährleistet werden können, wenn sich die Menschenmengen vor und nach dem Spiel mischen.

Die Erinnerungen an frühere Feiern spielen dabei eine Rolle. 2022 hatte Schalke den Aufstieg noch mit den Fans vor der Arena begangen. Vor vier Jahren präsentierte der Klub die Meisterschale auf einem Truck vor dem Stadion und feierte dort mit rund 20.000 Fans. Damals fand das Ganze an einem Montag statt, weil Schalke sein letztes Saisonspiel tags zuvor auswärts bestritten hatte.

Auch diesmal bleibt der Bereich außerhalb der Arena nicht leer. Am Tausend-Freunde-Mauer soll das übliche Programm mit DJ sowie Snack- und Getränkeständen laufen, zudem soll das Areal länger als gewöhnlich geöffnet bleiben. Die Feier wird damit sichtbar, aber kleiner als von vielen erhofft.

Unter den enttäuschten Fans ist auch . Sie sagt, für so viele andere Dinge würden Straßen abgesperrt, und das hätte man ihrer Ansicht nach auch für die Meisterfeier machen können, damit alle Fans etwas davon hätten. Seidel findet es traurig für die vielen Anhänger, die keine Karte für das Spiel bekommen haben.

zeigt Verständnis für die Entscheidung, auch wenn er bedauert, dass nicht mit 100.000 Fans an der Arena gefeiert werden kann. Wenn eine Feier nicht in einem sicheren Rahmen gewährleistet werden könne, sagt er, müsse man vernünftig genug sein und sie absagen. Lieber kleiner feiern, als dass am Ende jemand zu Schaden komme.

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