Lesen: Karl Hein: Werder Bremen drängt auf festen Transfer für rund drei Millionen

Karl Hein: Werder Bremen drängt auf festen Transfer für rund drei Millionen

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drängt auf die feste Verpflichtung von . Der 24 Jahre alte Torhüter, der in der Saison 2024/25 vom ausgeliehen war, soll nach Angaben der Deichstube in konkreten Gesprächen mit dem Club stehen; der Deal befinde sich demnach bereits nahe am Abschluss.

Hein würde selbst gern dauerhaft nach Bremen wechseln. Für Werder wäre das finanziell überschaubar: Die Kaufoption soll bei rund drei Millionen Euro liegen und nur bis Juni gelten. Damit würde der Club eine Entscheidung früh vor dem Sommer sichern, statt das Thema bis in die Transferphase mitzuschleppen.

Sportlich ist der Fall eng mit verknüpft. Als der 22 Jahre alte Keeper verletzt ausfiel, vertrat Hein ihn in der ersten Saisonhälfte unter anderem gegen und . Zwischenzeitlich stellte sich sogar die Frage, ob Hein nach seinen starken Auftritten wieder aus dem Tor genommen werden sollte. Unter Trainer entschied sich Werder dann aber für Backhaus.

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Die Wendung kam im März 2026, als Hein sich im Training eine Daumenverletzung zuzog und seine Saison vorzeitig beenden musste. Jetzt ist er in seiner Heimat und bereitet sich mit Estland auf das Halbfinale des Baltic Cup gegen die Färöer vor. Genau dort läuft auch der nächste Schritt in Bremens Torwartplanung an, denn nach Saisonende hat der Club seine Bemühungen um einen festen Hein-Transfer deutlich verstärkt.

Gleichzeitig spricht vieles dafür, dass Backhaus den Verein im Sommer verlassen wird. Der Torwart gilt nach seiner starken ersten Bundesliga-Saison als großes Talent, sein Vertrag in Bremen läuft bis 2028 plus Option auf ein weiteres Jahr. Branchenkreise taxieren eine mögliche Ablösesumme auf 15 bis 20 Millionen Euro. Dass Werder Einnahmen braucht, um selbst auf dem Markt aktiv zu werden, macht die Lage zusätzlich drängend.

Auch die Reaktion von Backhaus nach dem 0:2 gegen Borussia Dortmund passt ins Bild. Direkt nach dem Abpfiff wirkte er sichtlich bewegt und umarmte Torwarttrainer auf dem Rasen. Auf die Frage nach seiner Zukunft sagte er: „Vorstellen kann ich mir alles“. Bei Werder wird dieser Satz nicht als Absage gelesen, sondern als weiteres Zeichen dafür, dass die Entscheidung über die Torhüter im Sommer mehr als nur eine Formsache sein könnte.

Seit Längerem gilt es als kaum vorstellbar, dass sowohl Hein als auch Backhaus in Bremen bleiben. Hein hat bereits deutlich gemacht, dass er in der kommenden Saison Stammkeeper sein will und keine weitere Spielzeit auf der Bank anstrebt. Genau deshalb ist der Plan mit einer festen Verpflichtung des Esten für Werder so wichtig: Der Club würde früh Klarheit schaffen und die eigene Torwartfrage noch vor dem Transfermarkt neu ordnen.

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