Lesen: Karim Adeyemi liefert späten Dortmund-Moment im Sieg gegen Bremen

Karim Adeyemi liefert späten Dortmund-Moment im Sieg gegen Bremen

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kam spät, schlug aber noch einmal zu. Der 24-Jährige wurde in der 83. Minute beim 2:0 von gegen eingewechselt und bereitete in der 90.+3 Minute das zweite Tor von vor.

Es war ein Abend, den Adeyemi auch als Bewerbungsschreiben für die WM nutzen wollte. Vor dem Spiel hatte er gesagt: „Jetzt die paar Wochen habe ich noch, um mich zu beweisen, dass ich dabei sein kann. Amerika, México und Kanada – das ist schon krank geil.“ Dortmund beendete die Saison als Tabellenzweiter, Bremen landete auf Platz 15.

Der Weg zu diesem späten Auftritt war allerdings kein gerader. Adeyemi hatte in den vergangenen Wochen zuletzt wenig Spielzeit bekommen und als Joker oft kaum Wirkung entfaltet. Entsprechend galt eine WM-Nominierung schon vor diesem letzten Spieltag als immer unwahrscheinlicher, auch wenn der Angreifer genau darauf noch einmal hinweisen wollte. hatte Dortmund in der 59. Minute in Führung gebracht, ehe in der 69. Minute eingewechselt wurde und in seiner Heimatstadt verabschiedet wurde, bevor auch Chukwuemeka noch vor Adeyemi ins Spiel kam.

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Auf der anderen Seite stand Bremen, dessen Fans die Clubführung mit Protestbannern scharf attackierten. Für Peter Niemeyer und war die Stimmung am Ende einer Saison, die den Verein nur auf Rang 15 brachte, deutlich frostig. Klaus Filbry räumte ein: „Clemens, ich, wir alle haben auch Fehler gemacht. Das haben wir selbstkritisch eingeräumt. Aber ich glaube, die Lernkurve, die Clemens durchlaufen hat, wird ihm in der Zukunft helfen.“ Fritz antwortete: „Es geht nicht um mich, es geht um Werder Bremen. Ich habe nach wie vor Lust, spüre weiter große Energie. Jeder kann seine Meinung äußern.“

Für Dortmund bleibt der späte Sieg sportlich nur ein Schlusspunkt einer Saison, die mit dem zweiten Platz endete. Für Adeyemi ist er vor allem ein letztes Argument in einem Rennen gegen die Uhr. Wenn er noch ein Platz im Kader für die werden soll, dann muss genau aus solchen Minuten mehr werden als nur ein kurzer Hoffnungsschimmer.

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