Lesen: Motogp Heute: Pedro Acosta startet in Katalonien von der Pole

Motogp Heute: Pedro Acosta startet in Katalonien von der Pole

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ging beim von der Pole Position ins Rennen und behauptete sich sofort an der Spitze. Der Spanier führte nach dem Start in die erste Kurve vor Alex Marquez, und Jorge Martin, während Brad Binder kurz vor dem Start mit einem Motorradproblem in die Boxengasse geschoben wurde.

Hinter Acosta formierte sich auf den ersten Metern ein enges Vierkampf-Feld. Raul Fernandez griff Alex Marquez an, Jorge Martin suchte ebenfalls den Weg nach vorn, verlor dabei aber im Frühstadium eine Position an Johann Zarco. Acosta setzte sich nach den ersten Zweikämpfen um einige Zehntel ab und verschaffte sich damit früh Luft nach vorn.

Das Hauptrennen über 24 Runden war das Schlussrennen des Sonntagprogramms. Alle Fahrer setzten auf medium -Reifen an Vorder- und Hinterrad, was die Reifenverwaltung zu einem zentralen Faktor machte. Bei 19 Grad Lufttemperatur und 33 Grad Asphalt lag das Feld unter Bedingungen an der Strecke, die Fehler nicht verziehen und im Verlauf des Rennens den Unterschied zwischen Angriff und Einbruch ausmachen konnten.

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Die Startaufstellung unterstrich die Dichte an der Spitze: Neben Acosta standen Morbidelli und Alex Marquez in der ersten Reihe, dahinter folgten Raul Fernandez, Johann Zarco und Fabio Di Giannantonio. Jorge Martin ging von Startplatz neun ins Rennen, Marco Bezzecchi von Platz zwölf. Gerade die Positionen in den ersten Reihen machten den Beginn brisant, weil schon die erste Runde über die Reihenfolge im Vorderfeld entschied.

Der frühe Rennverlauf zeigte zugleich, wie schnell sich ein guter Start in Kontrolle verwandeln kann. Acosta musste sich nach dem Sprint in die erste Kurve nicht nur gegen die unmittelbaren Verfolger behaupten, sondern auch den Druck aus der zweiten Gruppe abwehren, die in der Anfangsphase näher rückte als ihm lieb sein konnte. Dass er sich dennoch sofort einige Zehntel absetzte, machte aus der Pole mehr als nur eine statistische Randnotiz.

Zum selben Programmtag gehörten auch Aussagen und Resultate aus einem anderen Rennen, in dem Manuel Gonzalez, Celestino Vietti und Izan Guevara im Mittelpunkt standen. Dort sprach Gonzalez davon, er glaube, er sei gerade das beste Rennen seines Lebens gefahren, Vietti sagte, er sei insgesamt glücklich, und Guevara erklärte, er sei so glücklich. Jürgen Lingg bewertete die Leistung mit den Worten, das sei wirklich unglaublich gut gewesen, was er heute gemacht habe.

Für den Grand Prix von Katalonien bleibt nach diesem Auftakt vor allem eines festzuhalten: Acosta hat das Rennen nicht nur eröffnet, sondern es sofort unter seine Kontrolle gebracht. Wenn das Feld auf identischen Medium-Reifen unterwegs ist, wird aus einem starken Start schnell ein Vorteil, der sich über die Distanz verteidigen lässt. Genau dort entscheidet sich in Katalonien, ob der Mann von der Pole den Ton bis zum Ende bestimmt.

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