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Atp Hamburg: Zverev sagt Start in Hamburg wegen Rückenproblemen ab

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hat seine Teilnahme am am Freitag abgesagt. Der Weltranglistendritte begründete den Rückzug mit anhaltenden Rückenproblemen und einer von seinem medizinischen Team dringend empfohlenen Pause in der kommenden Woche.

Der 27-Jährige sagte, er sei über die Entscheidung „wirklich enttäuscht“, weil Hamburg seine Heimatstadt sei und ein Auftritt dort immer etwas Besonderes für ihn bedeute. Zugleich machte er deutlich, dass er nach den Belastungen der Sandplatzsaison auf seinen Körper hören müsse. „Leider plagen mich Rückenprobleme, die mich die ganze Sandplatzsaison über beeinträchtigt haben“, sagte Zverev. „Mein Ärzteteam hat mir daher dringend geraten, nächste Woche eine Wettkampfpause einzulegen und mich zu erholen.“

Für Hamburg ist der Rückzug ein spürbarer Einschnitt. Zverev hatte das Turnier 2023 gewonnen und war im vergangenen Jahr erneut am Rothenbaum angetreten, ehe er in der Runde der letzten 16 Alexandre Müller unterlag. Beim diesjährigen ATP-500 war er als einer der größten Namen eingeplant, nun übernimmt seinen Platz. Der Australier ist die Nummer acht der Welt, gewinnt in Rotterdam in diesem Jahr einen ATP-500-Titel und hat bislang elf ATP-Titel auf der Tour gesammelt.

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Turnierdirektor sagte, der Veranstalter bedauere Zverevs Absage sehr und verstehe die Umstände seiner Verletzung. Er betonte zugleich, wie viel es dem Deutschen bedeute, vor heimischem Publikum in Hamburg zu spielen. De Minaur bringe „enorme Qualität, Intensität und Professionalität“ mit, sagte Molina Mur, und das Teilnehmerfeld gehöre auch in diesem Jahr zu den stärksten der vergangenen Jahre.

Zverevs Absage steht auch im Schatten eines größeren Ziels. Nach seiner Niederlage gegen in der Runde der letzten 16 in Rom hatte der Deutsche gesagt, er könne sich ausruhen und für die wieder bei 100 Prozent sein. Das Turnier in Paris beginnt am 24. Mai, und Zverev soll dort nach dem Rückzug von als Nummer zwei gesetzt antreten. Für Hamburg bedeutet das: Der Blick richtet sich nun nicht mehr auf den Heimauftritt des Favoriten, sondern auf die Frage, ob die Pause reicht, damit er in Paris wieder konkurrenzfähig ist.

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