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Panini Sticker Wm 2026: 980 Bilder, höhere Preise und Abschied

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suchte in halb Berlin nach einem Händler, der die neuen -Sticker zuerst aus Italien auf Lager hatte. Als er die Preise hörte, entfuhr ihm nur: „Die kosten wie viel?!“

Der Grund für den Schock ist schnell erklärt: Eine Tüte mit sieben Stickern kostet jetzt 1,50 Euro. Das neue WM-Album von Panini kommt auf 980 Sticker, mehr als jedes andere Weltmeisterschaftsalbum des Unternehmens bisher, und weit mehr als 2006, als das Album 597 Sticker zählte. Für Sammler ist das nicht nur eine größere Jagd, sondern auch eine teurere.

Das Heft zur setzt auf Masse und auf eine andere Struktur als früher. Es umfasst 48 Teams, für jede Mannschaft 18 Spieler, dazu ein Glitzerlogo und ein Mannschaftsfoto. Was fehlt, sind die Stadion-Sticker, die frühere Ausgaben noch geprägt haben. Panini hat damit das Album nicht nur größer gemacht, sondern auch umgebaut.

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Gerade dieser Umbau macht die neue Ausgabe für viele Sammler besonders aufgeladen. Sie ist als eines der letzten Panini-WM-Alben ohnehin schon ein Abschiedsstück, denn nach diesem Album soll das Geschäft mit den WM-Stickern übernehmen. Damit bekommt das Panini Sticker Wm 2026 einen nostalgischen Beigeschmack, der über die reine Sammelleistung hinausgeht.

Der Kontrast zur Vergangenheit ist deutlich. 2006 kaufte der Autor vor dem Eröffnungsspiel seine erste Panini-Tüte für 50 Cent. Heute kostet dieselbe kleine Routine das Dreifache. Damals stand der Reiz des Sammelns noch stärker im Mittelpunkt als die Rechnung; heute ist beides Teil derselben Erfahrung.

Dass Panini zum Abschied noch einmal auf Rekordgröße geht, passt zu einem Album, das mehr sammeln als erzählen will. Für Fans bedeutet das viele weitere Tauschgeschäfte, doppelte Bilder und leere Stellen, die sich nur mit Geduld füllen lassen. Für Panini markiert die Ausgabe aber auch das Ende einer langen Phase, in der die Marke die WM-Sammelhefte geprägt hat. Mit dem Wechsel zu Topps nach diesem Album schließt sich für die Sammler nicht nur ein Heft, sondern ein Kapitel.

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