LELEKA sagt, dass Verka Serduchka ihre Teilnahme am Eurovision 2026 erst möglich gemacht habe. Die ukrainische Sängerin erklärte, sie habe für ihren Auftritt teure In-Ear-Monitore gebraucht und zuvor mehrere Sponsoren angesprochen, doch nur Андрей Данилко habe geholfen.
„Verka Serduchka ist der wunderbarste Mensch der Welt“, sagte LELEKA und schilderte, sie habe Данилко angerufen, der sofort geantwortet habe: „Ja, das geht ja nicht. Ich schenke dir alles.“ Sie fügte hinzu, ihre Leistung hänge von dieser guten Tat ab. „Und ich werde gut singen, wissen Sie warum? Weil ich mich gut höre. Warum? Weil ich teure Monitore habe. Warum? Weil sie mir dieser Mensch bezahlt hat“, sagte sie.
LELEKA betonte, dass sie mit den Monitoren auf der großen Bühne besser hören könne, was für einen Auftritt dieser Größe entscheidend sei. Der Bericht stellt die Hilfe als mehr als eine private Geste dar: Данилко habe sich bis zuletzt über seine Unterstützung bedeckt gehalten. Erst am Ende habe er dazu gescherzt, sie hätten sich selbst schon auf der Bühne gehört und nun sei es Zeit, der neuen Generation Platz zu machen.
Auch jenseits von LELEKAs Auftritt griff Данилко ein. Nach den Angaben des Berichts finanzierte er zudem eine Bandura für Yaroslav Dzhus. Das Instrument sei in kürzester Zeit eigens für den Eurovision 2026 gefertigt worden. Damit unterstreicht die Geschichte, wie konkret die Unterstützung eines einzelnen Künstlers in die Vorbereitung des Wettbewerbs eingreift.
Der Hintergrund ist klar: Der 70. jährliche internationale Musikwettbewerb findet 2026 in Österreich statt, nachdem der österreichische Sänger JJ 2025 mit „Wasted Love“ gewonnen hatte. Für die Ukraine ist LELEKA mit dem Lied „Ridnym“ gesetzt. Ihre eigene Bilanz fällt schon vor dem Auftritt eindeutig aus: Ohne die Hilfe von Verka Serduchka wäre dieser Weg deutlich schwerer gewesen.

