Felicia, Schwedens Teilnehmerin beim Eurovision Song Contest, ist in der Nacht zum Samstag nach der Generalprobe wegen Dehydrierung zusammengebrochen. Nach Angaben des schwedischen Senders SVT erlitt sie in ihrer Garderobe einen Blutdruckabfall, nachdem der Körper auf den Tag ohne genug Essen und Trinken reagiert hatte.
Die Sängerin sagte in einer Stellungnahme, es sei im sogenannten Greenroom „unglaublich heiß“ gewesen und ihr sei dort immer schwindliger geworden. Später habe sie von den Ärzten und Sanitätern vor Ort „großartige Hilfe“ bekommen. Danach habe sie geschlafen, viel getrunken und gegessen und sei „Jetzt bin ich super bereit für den Tag!“.
Für Schweden Esc 2026 ist der Vorfall mehr als eine Randnotiz der Probenwoche. Felicia tritt beim ESC-Finale mit dem Electro-Pop-Song „My System“ an und fällt auf der Bühne mit einer schwarzen Spitzenmaske über Mund und Nase sowie einer Lichtshow auf, die die Bühne in rotes und hellweißes Licht taucht. Gerade weil die Inszenierung körperlich fordernd ist, trifft sie die Frage nach Hitze und Belastung mitten ins Herz der Vorbereitung.
Lotta Furebäck sagte, Felicia werde wegen des Vorfalls nicht an der Flaggenparade zur Eröffnung der Kostümprobe teilnehmen. Zudem durfte sie sich nach ihrem Auftritt umziehen, damit sie nicht während der gesamten Show in dem engen Kostüm im Greenroom sitzen muss. Das Team stand nach Furebäcks Angaben auch mit dem österreichischen Sender ORF wegen der Hitze in der Arena in Kontakt.
Der Zwischenfall zeigt, wie eng bei dieser Ausgabe des Wettbewerbs Show und körperliche Belastung beieinanderliegen. Für Felicia geht es nun vor allem darum, die letzten Proben ohne erneute Probleme zu überstehen und im Finale auf die Bühne zu gehen.

