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Regarde Monroe: Die 17-jährige Hoffnung Frankreichs beim Eurovision-Finale

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, 17 Jahre alt, steht am Samstag, 16. Mai, im Finale des in Wien auf der Bühne und singt „Regarde !“ für Frankreich. Für das Land ist es die 70. Ausgabe des Wettbewerbs, und die Hoffnung ist groß, dass diesmal eine Serie endet, die seit 49 Jahren anhält: Frankreich hat den Eurovision Song Contest so lange nicht mehr gewonnen.

Die Buchmacher sehen Monroe derzeit unter den Top 5. Das ist mehr als ein gutes Omen für einen Wettbewerb, in dem Frankreich in den vergangenen Jahren ohnehin wieder regelmäßig vorne mitmischte. stand 2021 auf dem Podium, wurde 2016 Sechster, erreichte 2024 Platz vier und landete 2025 auf Rang sieben. Regarde Monroe passt damit in eine Phase, in der Frankreich nach Jahren der Frustration wieder zu den ernsthaften Anwärtern gehört.

Das Finale in Wien kommt nach einer Halbfinalrunde, in der die das Juryvotum wieder eingeführt hat. Gleichzeitig wurde die Zahl der Stimmen für das Publikum von 20 auf 10 reduziert. Die Organisatoren versuchen seit Jahren, den Wettbewerb politisch möglichst abzuschirmen, doch die diesjährige Ausgabe blieb nicht frei von Spannungen. Während des ersten Halbfinals rief ein Teil des Publikums „Stop genocide“, ein deutliches Zeichen dafür, dass der Konflikt um die israelische Teilnahme den Wettbewerb überlagert hat.

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Israel ist mit dem Song „Michelle“ im Finale vertreten, gesungen von Noam Bettan. Auch andere Titel tragen die typische Eigenart des Wettbewerbs in sich: Finnland schickt „Liekinheitin“ ins Rennen, Griechenland tritt mit „Akylas“ an. Doch der Abend wird vor allem daran gemessen werden, ob Frankreich endlich wieder den Sprung ganz nach oben schafft. Die jüngsten Resultate zeigen, dass der Durchbruch längst nicht mehr wie eine Randnotiz wirkt, sondern wie eine reale Möglichkeit.

Genau darin liegt die Brisanz dieses Finales: Frankreich kommt nicht als Außenseiter nach Wien, sondern mit einer 17-Jährigen, die auf einer großen Bühne einen Titel holen soll, den das Land seit 49 Jahren verpasst. Wenn Monroe am Samstag überzeugt, wäre das nicht nur ein schöner Abschluss einer starken Serie, sondern das Ende einer der längsten Wartezeiten des Wettbewerbs.

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