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Orf 1 sieht mehr Publikum bei ESC-Halbfinale am Donnerstag

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Das zweite Halbfinale des 70. Eurovision Song Contest hat am Donnerstagabend auf mehr Menschen vor den Bildschirm geholt als der erste Durchgang am Dienstag. Im stärksten Programmblock um 21.35 Uhr sahen im Schnitt 680.000 Zuschauer zu, rund 60.000 mehr als am Dienstagabend.

Besonders stark blieb das Interesse bis zur Entscheidung, wer ins einzieht. 439.000 Menschen verfolgten diesen Teil auf Orf 1, die Marktanteil erreichte 32 Prozent. Zum Start um 21.00 Uhr lag der Marktanteil noch bei 21 Prozent.

Der Anstieg ist auch im Vergleich mit dem Vorjahr bemerkbar: Das zweite ESC-Halbfinale aus Basel hatte auf Orf 1 weniger Publikum. Damit setzte sich die diesjährige Live-Übertragung vor dem Finale am Samstag als klar gefragtere Ausgabe durch.

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Der Vergleich mit dem Dienstag zeigt zugleich, wie stark der Wettbewerb um die begehrten Plätze im Finale das Publikum bindet. Beim ersten Halbfinale hatten 391.000 Zuschauer die Entscheidung verfolgt. Am Donnerstag blieb also ein deutlich größeres Publikum bis zum Schluss dran, obwohl der Abend mit einem moderaten Marktanteil begann.

Als Maßstab für das kommende Finale dient außerdem die Übertragung des in Wien. Dort erreichte die Sendung auf Orf bis zu 1,3 Millionen Menschen in der höchsten Reichweite, im Schnitt 896.000 Zuschauer und im späteren Entscheidungsteil 787.000. Vor diesem Hintergrund lag das zweite Halbfinale zwar klar unter den Spitzenwerten des Finales, zeigte aber, dass der Wettbewerb auch in der Vorphase ein großes Publikum hält.

Die Zahlen sprechen damit für einen Abend, an dem das Interesse nicht erst mit der Punktevergabe entstand, sondern schon während der Show deutlich anzog. Für Orf 1 ist das ein solides Signal vor dem Finale am Samstag: Der Eurovision Song Contest zieht an, und das zweite Halbfinale hat das nachdrücklich bestätigt.

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