Das Le Méridien Vienna hat am Montag, dem 11. Mai, seine Türen für eine ESC-Party geöffnet, die sich rasch zu einem Treffpunkt für nationale und internationale VIPs entwickelte. Eingeladen hatten Adi Weiss und Michael Lameraner. Bevor auf der Bühne die ersten Songs liefen, nutzten die Gäste bei einem VIP-Empfang die Gelegenheit zum Anstoßen und Plaudern.
Im Mittelpunkt des Abends standen zwölf Musicalstars, die ESC-Hits aufleben ließen. Auf dem Programm standen unter anderem „Euphoria“, „Rise Like a Phoenix“ und „Waterloo“. Unter den Gästen waren Francine Jordi, die die Schweiz 2002 beim ESC vertreten hatte, sowie Simone Stelzer, Österreichs Teilnehmerin von 1990. Auch Simone Lugner, Christian Stani, Caroline Athanasiadis, Ulrike Kriegler, Ernst Minar, Sıla Şahin-Radlinger und Hanspeter Soller waren vor Ort.
Die Veranstaltung war Teil der YOU.nite-Reihe im YOU Restaurant des Le Méridien Vienna, die einmal im Monat stattfindet. Initiiert wurde das Format von Lisanne Veeneman und Jev Davis. Damit lief die ESC-Party nicht als Einzelereignis, sondern als Teil einer regelmäßig angelegten Reihe, die auf immersive und ungefilterte Auftritte setzt.
Der Abend fiel in eine Woche, in der Wien offiziell mit der Eröffnung am Rathausplatz und dem Turquoise Carpet in den Eurovision-Modus gewechselt war. Während sich die Hauptbühnen des Song Contests in der Stadt formierten, setzte das Le Méridien mit seinem eigenen Programm einen parallel laufenden Akzent. Genau darin lag die Wirkung des Abends: Er war nah genug am großen ESC-Geschehen, um mitzuspielen, und eigenständig genug, um mehr zu sein als nur Begleitmusik zur Show.
Dass ein Hotelrestaurant mit einem monatlichen Format wie YOU.nite solche Namen und solche Besucher anzieht, zeigt, wie stark die ESC-Woche in Wien inzwischen auch abseits der offiziellen Bühnen verankert ist. Für das Publikum im Le Méridien war der Montagabend damit kein bloßes Vorprogramm. Er war ein eigener Treffpunkt im Takt einer Stadt, die sich auf den Song Contest eingestellt hatte.
