Lesen: Mika Petkovic wartet in Hamburg auf Regenpause und den nächsten Sprung

Mika Petkovic wartet in Hamburg auf Regenpause und den nächsten Sprung

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hat beim mit einem klaren Sieg über die Qualifikation befeuert und ist als Wildcard-Spieler in das entscheidende Finale um den Einzug ins Hauptfeld eingezogen. Der 472. der Weltrangliste schlug den 97. der Welt in zwei Sätzen und trifft nun auf Marcos Giron um den Platz im Hauptfeld.

Der Erfolg von Schönhaus passt in einen deutschen Auftakt, der am Rothenbaum von überraschenden Ergebnissen lebt. Henri Squire bezwang in der ersten Qualifikationsrunde den höher eingestuften Cristian Garin, und ist für die erste Runde des Hauptfelds gegen einen Qualifikanten angesetzt, womit als mögliche Gegner auch Squire und Schönhaus im Raum stehen. Altmaier hatte 2023 in Hamburg das Viertelfinale erreicht, doch in dieser Woche sind die deutschen Spieler nach dem Rückzug von Alexander Zverev eher Außenseiter, zumal auch Holger Rune, Lorenzo Musetti, Jiri Lehecka, Valentin Vacherot, Denis Shapovalov und Jack Draper nicht antreten.

Während die ersten Qualifikationsspiele am Samstag in Hamburg liefen und das Hauptfeld ebenfalls begonnen hatte, wartete im Regen auf seinen Auftritt gegen . Der Wildcard-Spieler aus Reinbek steht mit Rang 615 in der Welt gegen den 143. der Welt vor einer schwierigen Aufgabe. Die Zahlen erzählen die Lage an diesem Wochenende klarer als jede Vorschau: Schönhaus hat als Nummer 472 einen Gegner aus den Top 100 ausgeschaltet und sich 375 Plätze besser platzierter Konkurrenz entzogen, Petkovic dagegen muss nach einer Unterbrechung direkt gegen einen Spieler antreten, der deutlich weiter oben steht. Es ist genau diese Art von Start, die in Hamburg schon früh zeigt, wer im Turnierverlauf mitspielen kann und wer sofort unter Druck gerät.

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Für die deutschen Wildcards bleibt der Rest des Wochenendes deshalb mehr als nur ein Formtest. Schönhaus kann mit einem weiteren Sieg das Hauptfeld erreichen, Petkovic muss erst einmal den Regen und dann einen deutlich besser eingestuften Gegner überstehen. Für das Publikum am Rothenbaum ist das der Reiz eines Turnierstarts ohne großen Schutz durch Favoriten: Ein paar Namen fehlen, die Tür steht für andere offen, und die erste Antwort kommt oft schneller als erwartet.

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