Lesen: 1. Bundesliga Tabelle: Fans treffen zum Saisonfinale auf Promille-Kontrollen

1. Bundesliga Tabelle: Fans treffen zum Saisonfinale auf Promille-Kontrollen

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Am Wochenende strömen schätzungsweise 500.000 Fußballfans in die Stadien der und 2. Bundesliga, um das mitzuerleben. Während in den Arenen stichprobenartige Promille-Kontrollen laufen, können Auffällige sofort zum Atemalkoholtest gebeten werden. Wer deutlich betrunken wirkt, muss damit rechnen, nicht eingelassen zu werden oder direkt aus dem Stadion geführt zu werden.

Die Kontrollen sind Teil der Sicherheitsmaßnahmen zum Liga-Endspurt. Besonders relevant ist das, weil die Klubs sehr unterschiedlich mit Alkohol umgehen: In der 1. Bundesliga legen gerade einmal fünf Vereine feste Grenzen fest, in der 2. Liga sind es bereits acht. Frankfurt toleriert Fans bis zu 1,6 Promille, bei Nürnberg endet der Einlass schon ab 0,8 Promille, Stuttgart und setzen auf 1,0 Promille, Leipzig, Freiburg und Gladbach erlauben 1,1 Promille. Schalke, Hannover, Paderborn, Bochum, Bielefeld, Fürth und Münster halten ebenfalls an der 1,6-Grenze fest.

Ab 1,6 Promille gilt absolute Fahruntüchtigkeit. Genau an dieser Marke orientieren sich mehrere Vereine, obwohl bei anderen Top-Klubs wie Bayern, Dortmund, Leverkusen, HSV, Werder und Union keine festen Limits gelten. Dort entscheidet das Sicherheitspersonal im Einzelfall, meist nach Stichprobe und äußerem Eindruck. Die Bandbreite zeigt, wie unterschiedlich Stadionsicherheit in Deutschland organisiert ist, obwohl am Wochenende überall dasselbe Bild erwartet wird: volle Ränge, viel Bewegung und ein Publikum, das bis zum letzten Spieltag dicht gedrängt in den Arenen steht.

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Die offene Frage ist weniger, ob kontrolliert wird, sondern wie konsequent die Regeln an den einzelnen Orten durchgesetzt werden. Wer eine Gefahr für sich oder andere darstellt, wird unabhängig von der Promille-Grenze sofort des Stadions verwiesen. Genau dort endet die Toleranz, und genau dort entscheidet sich, ob ein Fußballabend noch ein geordnetes Saisonfinale bleibt.

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