Lesen: Conchita Wurst und andere ESC-Acts, die erst nach dem Finale groß wurden

Conchita Wurst und andere ESC-Acts, die erst nach dem Finale groß wurden

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wurde beim nur 20., doch ihr Song „Snap“ entwickelte sich danach zu einem der bemerkenswertesten Spätzünder des Wettbewerbs. Das Lied ging später auf TikTok viral und zählt inzwischen zu den meistgespielten ESC-Titeln im – auf einer Stufe mit „Euphoria“ von .

Dass ein mäßiger Platz beim Finale nicht das letzte Wort über einen Song sein muss, zeigt auch der Blick auf den Streaming-Markt. Duncan Laurences „Arcade“ hält mit 1,55 Milliarden Abrufen auf den bisherigen Rekord für einen ESC-Song im weiteren Umfeld des Wettbewerbs. Der Vergleich macht deutlich, wie weit der Weg vom Saal in den Alltag der Hörer heute sein kann.

Genau darum dreht sich die Geschichte hinter Acts wie Conchita Wurst, die beim Song Contest weit über den eigentlichen Abend hinaus im Gespräch blieben: Der Wettbewerb misst einen Moment, aber nicht immer die spätere Reichweite. Manche Karrieren beginnen erst richtig nach der Punktevergabe. ABBA und Celine Dion wurden nach dem Song Contest zu Weltstars, während andere Teilnehmer schon während des Wettbewerbs Spuren hinterließen und danach noch einmal größer wurden.

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trat 1970 an und wurde Vierter; erst nach dem Ende seiner Fußballkarriere begann er, Songs zu schreiben. vertrat Großbritannien zweimal, wurde 1968 mit einem Punkt Rückstand auf Spanien Zweiter und 1973 erneut Dritter. Ofra Haza landete 1983 auf Platz zwei, Corinne Hermès belegte hinter ihr den Platz davor; Haza starb später im Alter von 42 Jahren. Solche Ergebnisse zeigen, wie eng Erfolg und Erinnerung beim ESC zusammenliegen – und wie schnell sich die Rangliste von der öffentlichen Wahrnehmung lösen kann.

Auch Riverdance gehört in diese Reihe. Die Tanznummer lief 1994 in Dublin als Pausenact des Eurovision Song Contest und tourte anschließend jahrelang um die Welt. Für den ESC ist das die eigentliche Lehre dieses Musters: Ein Finale entscheidet über den Abend, aber nicht darüber, ob ein Auftritt, ein Lied oder ein Name später größer wird als seine Platzierung vermuten ließ.

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