Lesen: Jusuf Gazibegović vor letztem Sturm-Spiel: Abschied mit offenem Ende

Jusuf Gazibegović vor letztem Sturm-Spiel: Abschied mit offenem Ende

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Für wird das -Spiel von gegen am Sonntag zunächst das letzte im Sturm-Trikot sein. Der 26-jährige Leihspieler von 1. FC Köln wird nach dieser Saison nach Köln zurückkehren, wenn sich an seinem Weg nichts mehr ändert.

Die Partie in der 32. Runde beginnt am Sonntag um 14:30 Uhr und bekommt für Gazibegović damit eine persönliche Note, die weit über die Tabelle hinausgeht. Der Verteidiger war im Januar von Köln nach Graz verliehen worden, musste im Frühjahr aber wegen Verletzungen mehrere Spiele pausieren und sagt nun, er sei wieder voll belastbar. „Jetzt bin ich wieder zu 100 Prozent fit“, sagte er.

Gerade deshalb will Gazibegović in seinem möglicherweise letzten Heimspiel in Graz noch einmal alles hineinlegen. Er wolle Sturm helfen, vielleicht noch einen weiteren Meistertitel einzufahren, sagte er. Zugleich richtete er den Blick schon nach vorn: „ab der neuen Saison wieder voll in Köln angreifen“, lautet sein Plan für die Zeit nach dem Sommer. Sein Vertrag beim Bundesligisten aus Köln läuft noch bis 2028.

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Dass ihm der Abschied schwerfällt, macht Gazibegović keinen Hehl daraus. Er habe in Graz viele Freunde gefunden und fühle sich dort extrem wohl, sagte er. Für einen Spieler, der in der Stadt angekommen ist, ist das Ende der Leihe deshalb mehr als ein sportlicher Wechsel. Es ist auch ein persönlicher Bruch.

Sportlich kommt Gazibegović mit einem klaren Auftrag und einem offenen Blick auf die nächsten Monate. Der Bosnier hat 23 Länderspiele für Bosnien-Herzegowina bestritten, stand aber nicht im Kader für die Weltmeisterschaft. Auch das gehört zu seiner Bilanz in einer Phase, in der es nicht nur um Spiele, sondern auch um den nächsten Anlauf geht. Sollte Sturm ihn noch einmal brauchen, stellt er sich zur Verfügung: „Wenn Sturm mich braucht, bin ich da. Und wenn ich komme, komme ich wieder mit ganz viel Freude.“

Für Sturm ist das ein seltener Luxus in einer Abschiedssituation. Der Verein verliert im Sommer einen Spieler, der nach Verletzungspausen wieder fit ist, den Rhythmus kennt und sich mit dem Umfeld verbunden fühlt. Für Gazibegović selbst bleibt am Sonntag erst einmal nur ein Ziel: noch einmal so aufzutreten, als stünde mehr auf dem Spiel als drei Punkte.

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