Jan Böhmermann und Olli Schulz melden sich beim ESC-Finale 2026 wieder mit ihrer alternativen Kommentarspur. Das Duo sendet am Samstag, 16. Mai, ab 20.45 Uhr aus der Wiener Stadthalle in Wien und begleitet den Wettbewerb erneut für den österreichischen Sender FM4.
Die Übertragung ist weltweit und ohne Geoblocking abrufbar, auch in Deutschland. Wer zuhören will, hat mehrere Wege: am einfachsten über den Webstream auf, außerdem über oder per Radio-App unter FM4. Dort lässt sich zwischen der reinen Radioversion mit Kommentar und der TV-Übertragung via ORF wählen. Für das Finale schalten ORF und FM4 die Sperren ausdrücklich auch für Deutschland, die Schweiz und weitere Länder ab.
Dass Böhmermann und Schulz zurückkehren, ist für viele Fans längst mehr als nur ein Zusatzangebot. Seit 2023 liefern sie die alternative ESC-Kommentierung für das öffentlich-rechtliche FM4, und aus dem einmaligen Experiment ist eine kleine Tradition geworden. Ihr eigenes Selbstverständnis als Duo, das sie als „Fest & Flauschig“ bekannt gemacht hat, passt dabei zum Ton der Sendung: locker, spitz und weit weg vom üblichen Sport- oder Showkommentar.
Die ESC-Woche sorgt schon vor dem Finale für Bewegung. Am Freitag, 15. Mai, wurde die Startreihenfolge festgelegt; Deutschland geht mit Sarah Engels und dem Song „Fire“ als Zweiter ins Rennen. Wer den Abend live verfolgt, muss sich auf großen Andrang einstellen: Kurz vor 20.45 Uhr kann noch eine Geoblocking-Meldung erscheinen, und falls der Stream zum Start hakt, helfen nach Angaben der Sender oft ein Neu-Laden im Inkognito-Modus oder das Löschen des Caches.
Die Frage für die Zuschauer ist damit nicht mehr, ob die alternative Spur wiederkommt. Sie ist bestätigt. Entscheidend ist nur noch, ob der Stream um 20.45 Uhr stabil läuft – und ob die Hörerinnen und Hörer bis zur Siegerverkündung zwischen 0.45 und 1.00 Uhr durchhalten können.

