Jannik Sinner hat bei Atp Rom 2026 Andrej Rublew im Viertelfinale mit 6:2, 6:4 geschlagen und damit seinen Lauf auf der größten Bühne der Tennis-Serie fortgesetzt. Mit dem Sieg in Rom stellte der Italiener zudem einen neuen Maßstab auf: 32 Siege in Serie bei einem 1000er-ATP-Event.
Damit übertraf Sinner die bisherige Bestmarke von Novak Djokovic, der 2011 31 Masters-Partien nacheinander ohne Niederlage geblieben war. Der 2026er-Erfolg kam in einem Turnier, das für Sinner weit mehr ist als nur ein weiterer Halt im Kalender, denn er jagt in Rom weiter dem Ziel hinterher, als erster Italiener seit 50 Jahren dort zu gewinnen.
Gegen Rublew ließ der 2024? — nein, gegen den Russen war für Sinner vor allem die Ruhe im entscheidenden Moment ausschlaggebend. Das Ergebnis fiel klar aus, doch der Rekordwert dahinter macht den Auftritt größer als den bloßen Viertelfinalsieg: 32 Siege in Folge auf 1000er-Niveau sind in dieser Form neu und setzen einen neuen Bezugspunkt für die Saison.
Die historische Dimension kommt nicht aus dem Nichts. Masters-Turniere gelten seit Jahren als die Stufe unter den Grand Slams, auf der sich Konstanz am deutlichsten messen lässt. Genau dort hat Sinner nun die alte Marke von Djokovic aus dem Jahr 2011 hinter sich gelassen und sich in eine eigene Spur gespielt.
Für Rom bleibt der Blick trotzdem nach vorn gerichtet. Sinner ist weiter auf Kurs, als erster italienischer Gewinner in der Hauptstadt seit 50 Jahren in die Geschichte einzugehen. Nach diesem Viertelfinale ist sein Turnier nicht nur eine nationale Hoffnung, sondern auch ein unmittelbarer Test dafür, ob die Rekordserie den Druck des Heimturniers weiter aushält.

