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Rom Masters: Sinner bricht Djokovic-Rekord und jagt den nächsten Titel

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hat in Rom Novak Djokovics Allzeitrekord für aufeinanderfolgende Siege bei ATP-Masters-1000-Turnieren gebrochen und mit seinem 32. Erfolg in Serie das Halbfinale erreicht. Der 24 Jahre alte Italiener besiegte mit 6-2, 6-4 und machte damit einen weiteren Schritt in einem Lauf, der ihn bereits durch das gesamte Frühjahr getragen hat.

Für Sinner ist es mehr als nur ein weiterer Eintrag in den Statistikbüchern. Er hat in dieser Saison die Masters-1000-Titel in Indian Wells, Miami, Monte-Carlo und Madrid gewonnen und im November auch in Paris triumphiert. Mit dem Sieg gegen Rublev steht er nun in seinem fünften Halbfinale bei den ersten fünf Masters-1000-Turnieren des Jahres. Seit seiner letzten Niederlage auf dieser Ebene hat er 45 seiner vergangenen 47 Partien in allen Wettbewerben gewonnen.

Am Freitag trifft Sinner auf um den Finaleinzug. Medvedev rang zuvor Martin Landaluce mit 1-6, 6-4, 7-5 nieder, nachdem er die ersten fünf Spiele verloren hatte. Für Sinner geht es in Rom nicht nur um Zahlen, sondern auch um eine historische Marke im eigenen Land: Er jagt den ersten italienischen Herren-Einzeltitel in der Hauptstadt seit Adriano Panatta vor 50 Jahren.

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Die Masters-1000-Turniere gelten als höchste Stufe des Tennissports unterhalb der Grand Slams, und Sinners Lauf in diesem Bereich hat inzwischen eine außergewöhnliche Größe angenommen. Er wurde gegen Djokovic bereits im Achtelfinale des gleichauf gestellt, bevor er mit dem Sieg über Rublev den Rekord allein übernahm. Mit 121 Siegen aus 150 Partien auf ATP-1000-Ebene liegt er nur noch knapp hinter Rafael Nadal, der seit Einführung des Formats 1990 auf 123 Siege aus 150 Matches kommt.

Gleichzeitig bleibt die Aufgabe größer als jede Serie. Sinner versucht als zweiter Mann überhaupt, alle neun Masters-1000-Titel zu gewinnen, und sagt selbst, er spiele nicht für Rekorde, sondern für seine eigene Geschichte. Doch der Preis des Erfolgs ist spürbar: Er betonte, dass er sich körperlich so gut wie möglich erholen müsse, bevor er gegen Medvedev zu einem Nachtspiel antritt. Auch emotional, sagte er, koste ihn das Spiel vor Heimpublikum viel, selbst wenn es sich für ihn wie eine Win-win-Situation anfühle. Mit der ab dem 24. Mai und dem nächsten Grand-Slam-Schritt im Blick wirkt Rom für Sinner zugleich wie Beweis und Prüfung.

Im Damenfeld erreichte mit einem 6-4, 6-3 gegen Sorana Cirstea ebenfalls das Finale in Rom. Die 36-jährige Cirstea, die zum Saisonende zurücktreten will, hatte in einer späten Phase ihrer Karriere erneut einen starken Lauf hingelegt und war besonders auf Sand konkurrenzfähig. Gauff gewann 10 ihrer 12 Matches auf dem Belag und nutzte fünf ihrer sechs Breakchancen.

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