Lesen: Eurosport Live: Blockhaus wird im Giro 2026 zum ersten großen Härtetest

Eurosport Live: Blockhaus wird im Giro 2026 zum ersten großen Härtetest

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Der 2026 steuert am 15. Mai auf seinen ersten echten Prüfstein zu: Die siebte Etappe endet nach 244 Kilometern am Blockhaus, einem Anstieg, der mit seinen 13,6 Kilometern und 1.141 Höhenmetern sofort Gewicht hat. Im Schnitt steigt die Straße dort mit 8,4 Prozent an, und der Berg wird zum Zeitpunkt der Ankunft der Gesamtklassement-Favoriten nicht nachsichtig sein.

brachte die Lage auf den Punkt. Der Däne sagte, der Blockhaus sei ein Anstieg, an dem man sich nicht verstecken könne, und er rechnet mit einem Kampf der Klassement-Favoriten. Für die Fahrer ist das mehr als eine Etappe im Mittelteil des Rennens. Es ist ein Tag, an dem Abstände entstehen können, bevor der Giro überhaupt seine entscheidende Phase erreicht.

Auch die Größenordnung der Prüfung spricht für sich: Die Strecke bringt rund 4.600 Höhenmeter mit sich und dürfte damit schon früh im Rennen die Beine schwer machen. Wer am Blockhaus Zeit verlieren will, muss erst einmal den Weg dorthin überstehen. In einem Giro, der 2026 seine 109. Austragung erlebt, ist das kein gewöhnlicher Auftakt in die Berge, sondern ein Vorgeschmack auf das, was die Klassementfahrer später noch erwartet.

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Das Blockhaus hat im Giro längst einen eigenen Ruf. Es ist die neunte Ankunft auf diesem Gipfel und gehört zu den ikonischsten Anstiegen der Rundfahrt in den Apenninen. Oft wird er wegen seiner anhaltenden Steigung und seines geteilten Profils mit dem Mont Ventoux in Frankreich verglichen. Genau diese Mischung aus Härte und Unberechenbarkeit macht den Berg so bedeutsam für die Gesamtwertung.

Die Geschichte des Anstiegs ist entsprechend schwer. gewann dort 1967 die erste Giro-Etappenankunft am Blockhaus. Fünf Jahre später schlug den Belgier in einem Bergzeitfahren dort um 2:36 Minuten. siegte 2017, bevor Tom Dumoulin den Giro später über das abschließende Zeitfahren nach Mailand gewann. Und gewann am Blockhaus am 15. Mai 2022 und holte sich danach auch das Rosa Trikot.

Hindley erinnert sich an den Berg bis heute als quälend lang. Seine Worte passen auch zur kommenden Ausgabe: Es war ein verdammt langer Anstieg, sagte er rückblickend, und er nannte den Tag zugleich den ersten echten Test. Genau das ist der Blockhaus im Jahr 2026 wieder. Nach einer Route, die schon jetzt als möglicherweise härtester Tag des beschrieben wird, könnte diese Ankunft die ersten klaren Hinweise darauf liefern, wer um den Gesamtsieg wirklich mitfahren kann.

Der entscheidende Punkt ist deshalb nicht nur, wer oben gewinnt. Entscheidend wird sein, wer den Berg in einer Position erreicht, in der überhaupt noch etwas zu retten ist. Am Blockhaus verstecken sich keine Favoriten. Wer dort stark ist, setzt ein frühes Zeichen. Wer dort schwächelt, muss hoffen, dass der Giro ihm später noch eine zweite Chance lässt.

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