Lesen: Zeit Online: Alexandra Popp wechselt zu Borussia Dortmund in die Regionalliga West

Zeit Online: Alexandra Popp wechselt zu Borussia Dortmund in die Regionalliga West

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wird in der kommenden Saison für spielen. Die 35 Jahre alte Nationalspielerin kündigte ihren Wechsel im März an und damit einen Schritt, der ihren bisherigen Weg in der Bundesliga verlässt.

Popp kommt mit einer außergewöhnlichen Bilanz nach Dortmund: eine Olympiagoldmedaille, zwei Champions-League-Titel, sieben Meisterschaften und 13 DFB-Pokal-Siege. Für den BVB ist das mehr als ein Name mit Strahlkraft. Der Club will so schnell wie möglich in die Bundesliga zurück, und die Verpflichtung einer Spielerin dieses Formats zeigt, wie ernst es ihm mit diesem Ziel ist.

Ihre Karriere begann Popp in der Saison 2008/2009 bei , 2012 wechselte sie zu . Dort erzielte sie in 18 Bundesliga-Spielen 12 Tore. Trotzdem musste sie sich zuletzt bei der Torquote hinter einordnen, die in der Liga effizienter traf. Mit Dortmund würde Popp nach einer Laufbahn, die bisher komplett in der Bundesliga stattfand, Neuland betreten.

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Genau das macht den Transfer auch sportlich zu einem Test für Borussia Dortmunds Frauen. Die Mannschaft spielt weiter in der Regionalliga West und hat den Aufstieg nicht allein in der eigenen Hand. Der Reserve des 1. FC Köln liegt mit zwei Punkten Vorsprung auf Dortmund vorn. Kölns Sieg gegen Deutz im September wurde allerdings am grünen Tisch wieder aberkannt, weil eingesetzt worden war, ohne auf dem Spielberichtsbogen zu stehen.

Für Dortmund zählt daher nicht nur das eigene Abschneiden. Am Sonntag steht zunächst das Spiel gegen FSV Gütersloh an, danach folgen noch Partien gegen SGS Essen II und Vorwärts Spoho Köln. Holt der BVB neun weitere Punkte, würde ein Unentschieden von Köln reichen, um Dortmund in die Aufstiegsrelegation gegen Holstein Kiel zu bringen.

Der Club hat in den vergangenen Monaten ohnehin an seiner Frauenabteilung gebaut. Im Sommer 2025 holte Dortmund von SGS Essen, im März folgte von VfL Wolfsburg für die kommende Saison. Popp passt in diese Linie. Sie sagte im März, sie freue sich „wahnsinnig“ auf das kommende Jahr in Dortmund. Wer ihre Karriere kennt, versteht den Satz noch besser: Popp sprach davon, als kleines Mädchen im Dortmund-Trikot mit Käppi und Fahne im Westfalenstadion gestanden zu haben. Jetzt will sie den Verein auf dem Platz dorthin bringen, wo er sich selbst längst sieht.

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