Lesen: Bvb Frauen: Alexandra Popp bringt Starpower in den Dortmunder Aufstiegskampf

Bvb Frauen: Alexandra Popp bringt Starpower in den Dortmunder Aufstiegskampf

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wechselt zu . Die 35 Jahre alte Stürmerin kündigte ihren Wechsel im März 2026 an und wird damit zur prominentesten Verpflichtung in einem Dortmunder Frauenprojekt, das sportlich noch um den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga ringt.

Popp sagte, sie freue sich „wahnsinnig“ darauf, in diesem Trikot für Borussia Dortmund zu spielen. Sie erinnerte daran, dass sie „als kleines Mädchen im Dortmund-Trikot mit Käppi und Fahne im Westfalenstadion“ stand. Der Klub schrieb auf seiner Homepage, ihre Liebe zu Dortmund kenne „keine Ligazugehörigkeit“.

Für den Verein ist der Transfer mehr als ein Symbol. Popp bringt eine Titelsammlung mit, die im deutschen Frauenfußball kaum eine Spielerin vorweisen kann: eine Olympische Goldmedaille, zwei Champions-League-Titel, sieben Meisterschaften und 13 DFB-Pokal-Erfolge. Ihre Laufbahn begann in der Saison 2008/2009 bei FCR Duisburg, 2012 wechselte sie zu VfL Wolfsburg. Dort kam sie in 18 Ligaspielen auf 12 Tore; nur hatte zum Zeitpunkt der Meldung einen besseren Trefferquotienten in der Bundesliga.

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Borussia Dortmund hat die Frauenabteilung nicht erst mit Popp neu aufgeladen. Im Sommer 2025 holte der Verein als erfahrenen Bundesliga-Trainer von , im März 2026 folgte , früher sportlicher Leiter von VfL Wolfsburg, für die kommende Saison. Der Klub setzte damit schon vor Pops Ankündigung auf Personal mit Oberliga- und Bundesliga-Erfahrung.

Sportlich bleibt der Weg trotzdem offen. Die Dortmunder Frauen standen in der Tabelle der Regionalliga West zwei Punkte hinter der Reserve des 1. FC Köln, bei noch drei ausstehenden Spieltagen. Am Sonntag wartet zunächst , danach stehen SGS Essen II und Vorwärts Spoho Köln auf dem Plan. Wenn Dortmund noch neun Punkte holt und Köln federt, kann der Klub noch in die Aufstiegsrelegation gegen Holstein Kiel einziehen.

Genau darin liegt die Reibung dieser Geschichte: Dortmund hat den großen Namen schon an Bord, aber der Aufstieg ist nicht in der Tasche. Der Klub muss die eigene Serie liefern und zugleich darauf hoffen, dass Köln noch Federn lässt. Auch der Rückschlag aus dem September gehört dazu, als ein Sieg gegen Deutz wegen des Einsatzes von ohne Eintrag auf dem Spielbericht wieder aberkannt wurde. Solche Details entscheiden in dieser Phase über Tabellenstände und über die Richtung einer ganzen Saison.

Für Popp ist der Schritt nach Dortmund die späte Rückkehr zu einem Klub, der für sie lange mehr als ein Arbeitgeber war. Für Borussia Dortmund ist er ein Signal, dass die Ambitionen im Frauenfußball nicht bei schönen Plänen stehenbleiben sollen. Ob daraus sofort der Sprung in die 2. Frauen-Bundesliga wird, hängt nun an drei Spielen und an einem Tabellenbild, das sich der BVB nicht mehr allein aussuchen kann.

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