Didier Deschamps hat am Donnerstag im 20-Uhr-Nachrichtenfenster von TF1 seinen 26-köpfigen Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bekanntgegeben. Frankreich reist als Vizeweltmeister nach Nordamerika und tritt vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko an.
Im Tor setzt Deschamps auf Mike Maignan, dessen Ersatzmann Brice Samba ist. Zu den weiteren Nominierten gehören Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé, Michael Olise, Aurélien Tchouaméni, Adrien Rabiot, N'Golo Kanté, Dayot Upamecano, William Saliba, Jules Koundé, Ibrahima Konaté, Lucas Digne sowie die Hernandez-Brüder. Auch Rayan Cherki, Marcus Thuram, Maghnes Akliouche, Désiré Doué und Bradley Barcola stehen im Aufgebot.
Die Auswahl bringt auch klare Verlierer hervor. Randal Kolo Muani ist nicht dabei; statt seiner entschied sich Deschamps für Jean-Philippe Mateta, der in zwei Einsätzen für Frankreich drei Tore erzielt hat. Ebenfalls außen vor sind Esteban Lepaul, Eduardo Camavinga, Corentin Tolisso, Florian Thauvin, Matthieu Udol und Wesley Fofana. Hugo Ekitike galt lange als sicherer WM-Teilnehmer, fiel nach einer schweren Knieverletzung im Champions-League-Viertelfinale gegen PSG aber zurück. Manu Koné und Warren Zaïre-Emery stehen dagegen im Kader, während Malo Gusto auf der rechten Abwehrseite zunächst als Absicherung für Koundé vorgesehen ist, sofern ihn Zaïre-Emery nicht verdrängt.
Die Bekanntgabe war ursprünglich für Mittwoch geplant, wurde aber wegen der Verlegung des Ligue-1-Spiels zwischen Lens und PSG auf Donnerstag verschoben. Für Deschamps ist es ein Kader, der die Breite Frankreichs zeigt und zugleich die Härte seiner Auswahl sichtbar macht: Wer jetzt nicht drin ist, hat auf dieser Bühne vorerst keinen Platz mehr.

