Der SVT, einst einer der Vorzeigezüge der Deutschen Reichsbahn, kommt Schritt für Schritt zurück ins Licht. Das Projekt, den „ICE des Ostens“ wieder rollen zu lassen, begann last year in Leipzig unter der Leitung von Mario Lieb und Ingo Kamossa. A year later has the team made first technical progress, und der Speisewagen soll bald wieder in Betrieb gehen.
Der Zug war in den 1960er- und 1970er-Jahren bis zu 160 km/h schnell und fuhr auch nach Wien und Kopenhagen. Last year wurde der 300-Tonnen-SVT mit Hilfe von zwei Dieselloks von Lichtenfels in Oberfranken nach Dresden gebracht. Das war mehr als ein spektakulärer Transport: Der Zug hatte dabei weder einen funktionierenden Motor noch Bremsen.
Gerade dieser Zustand macht den Fortgang des Projekts bemerkenswert. Was wie ein rostiges Relikt wirkte, ist inzwischen ein Arbeitsobjekt mit Perspektive. Der Speisewagen soll bald wieder fahren können und dann traditionelle Hausmannskost auf alten Mitropa-Tellern servieren. Damit verbindet das Vorhaben Nostalgie mit handfester Restaurierungsarbeit, und es bleibt nicht bei einer bloßen Erinnerung an bessere Zeiten.
Der SVT steht für ein Stück Verkehrsgeschichte, das in der DDR und darüber hinaus lange präsent war. Dass der Zug überhaupt wieder Thema ist, hängt auch damit zusammen, dass sich die Retter nicht mit einem Schaustück zufriedengeben. Sie arbeiten an einem Fahrzeug, das einst die Reichsbahn repräsentierte und nun technisch so weit gebracht werden soll, dass es wieder Teil des Bahnbetriebs werden kann. Die Rückkehr des Speisewagens ist dabei der erste sichtbare Meilenstein.
Wie das Interesse an dem alten Schnelltriebzug lebendig bleibt, zeigt auch ein Blick in die Modellwelt. Jens Werner stellt auf seiner Anlage die Zeit von 1945 bis 1990 dar, Andreas Haufe lässt seinen SVT in Königsbrück im Maßstab 1:87 fahren und zeigt ihn so, wie er beim Transport nach Dresden aussah, einschließlich der Graffiti auf dem Triebwagen. Die Reihe „Auf schmaler Spur“ rückt genau solche Menschen in den Mittelpunkt, die alte Reichsbahn-Schnellzüge nicht nur bewahren, sondern mit großem und kleinem Aufwand wieder auf die Schiene bringen.
Für den SVT ist damit die entscheidende Frage längst beantwortet: Er bleibt nicht im Depot der Erinnerungen stehen. Nach dem Transport ohne Motor und Bremsen und nach einem Jahr mit erstem technischem Fortschritt ist der Weg zurück auf die Strecke noch lang, aber nicht mehr bloß Theorie.
