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Eurovision 2026 in Wien: Alicja zieht ins Finale ein

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Das erste Halbfinale von fand in Wien statt und lieferte genau das, was dieser Wettbewerb verspricht: ein dichtes, schrilles und international aufgeladenes Feld aus Songs, Bildern und Stimmen. schaffte mit „Pray“ den Sprung ins Finale. Der Song wurde als RnB-Hymne beschrieben und gehörte zu den auffälligsten Beiträgen des Abends.

Zu den Namen, die an diesem ersten Qualifikationsabend für Gesprächsstoff sorgten, gehörte auch , die mit „Liekinheitin“ präsentierte, eine toxische Liebesnummer, deren Titel als „Огнемет“ und „Flamethrower“ übersetzt wird. , 27 Jahre alt, trat mit „Ferto“ in einer Mischung aus Ethno-Pop, Rap und Techno-Dance auf. vertrat Schweden mit „My System“ und trug dabei eine dekorative Maske im Gesicht, während Liona Sika aus Litauen mit „Solo quiero mas“ elektronische Musik mit einer Arie verband und dabei Englisch, Spanisch, Italienisch und Deutsch einsetzte.

Der Abend zeigte auch, wie stark Eurovision 2026 auf markante Bühnenfiguren setzt. Die kroatische Ethno-Pop-Gruppe trat in Wien als mystische Priesterinnen auf und brachte „Andromeda“ auf die Bühne. Noam Bettan aus Israel sang Teile der Ballade „Michelle“ auf Französisch und Teile auf Hebräisch; seine Eltern stammen aus Frankreich. Satoshi präsentierte „Viva Moldova“ als humorvolle Hymne auf die Heimat, in der auch Soroca und Palma de Mallorca vorkommen. Aus Serbien kam die Hard-Rock-Nummer „Kraj mene“ von , Belgien schickte Essyla mit „Dancing on The Ice“ ins Rennen.

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Der erste Qualifikationsdurchgang machte deutlich, dass der Wettbewerb mit der Zeit Schritt hält und zugleich ein musikalischer Vergleich zwischen verschiedenen Ländern bleibt. Gerade das zeigte sich bei der Auswahl der Acts: von Ethno-Pop bis Hard Rock, von Arie bis Rap, von Maskenspiel bis Mehrsprachigkeit. Dass Alicia weiterkam, setzte dem Abend einen klaren Siegpunkt, doch ebenso bemerkenswert war die Breite des Feldes, das Wien an diesem Halbfinale zusammenführte.

Auch der politische Unterton ließ sich nicht ausblenden. Trotz Boykottaufrufen erhielten Israel und Noam Bettan Unterstützung von Zuschauern und Jurys. Damit blieb am Ende nicht der Protest der prägende Befund, sondern die Abstimmung selbst. Das ist die eigentliche Nachricht dieses ersten Halbfinales: Eurovision 2026 hält nicht nur an seinem Wettbewerb zwischen Ländern fest, sondern beweist in Wien auch, dass sich das Publikum davon weiterhin leiten lässt, was auf der Bühne überzeugt.

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