Lesen: Tatort Hubertys Rache: WDR zeigt Köln-Fall mit Geiseldrama erneut

Tatort Hubertys Rache: WDR zeigt Köln-Fall mit Geiseldrama erneut

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Der WDR zeigt den „Hubertys Rache“ am 14.05.2026 um 20:15 Uhr noch einmal. Im Zentrum steht ein Geiseldrama auf einem Ausflugsdampfer auf dem Rhein in Köln, bei dem der ehemalige Lehrer fünf Menschen an Bord festhält und mit einer Bombe droht.

Huberty, der wegen des Missbrauchs einer Schülerin verurteilt wurde, verlangt die Anwesenheit von fünf Personen, die er für sein Unglück verantwortlich macht. Zu ihnen gehören Dr. Svenja Poulsen und Rainer Piontek. Die Ermittler , gespielt von , und , gespielt von , geraten mitten in die Lage, als Ballauf unter falscher Identität an Bord geht und sich als Piontek ausgibt, während Schenk versucht, die geforderten Personen vom Rheinufer zum Schiff zu bringen.

Bevor die Lage eskaliert, wird der Leichnam des Schiffstechnikers Adam Masur am Rheinufer gefunden. Das gibt dem Fall zusätzliche Schärfe, weil das Drama auf der „Agrippina“ nicht nur ein Erpressungsszenario ist, sondern auch mit einem ungeklärten Todesfall verknüpft bleibt.

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Die Rückschau auf den Fall zeigt vor allem, wie eng Huberty seine Tat mit Rache verknüpft. Das Thema ist klar: Er nutzt die Geiseln, um seine eigene Geschichte umzuschreiben, nicht um Verantwortung zu übernehmen. Als er per Video mit Jana Künitz spricht, hält sie ihm sein egozentrisches Verhalten und seine Unfähigkeit vor, Reue zu zeigen. Genau dort liegt der Kern des Falls: Nicht ein einzelner Ausbruch treibt die Handlung, sondern ein Mann, der seine Schuld in einen Gewaltplan verwandelt.

Am Ende verhindert ein Polizeistörsender, dass Huberty die Bombe per Handy auslöst. Huberty und seine Komplizin Ira Beckmann werden festgenommen. Wer den Fall verpasst, kann ihn bis zum 14.05.2027 auch in der sehen.

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