Lesen: Neumond Mai 2026: Stier-Neumond trifft Mars-Chiron-Konjunktion

Neumond Mai 2026: Stier-Neumond trifft Mars-Chiron-Konjunktion

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Am 16. Mai 2026 steht der , und am selben Tag bildet Mars eine Konjunktion mit dem großen Asteroiden Chiron. Für , Mitbegründerin der und ihres Mondkalenders, ist das ein Moment, der nicht nach außen drängt, sondern nach innen zieht.

Van Lexmond beschreibt die Phase als eine Zeit, in der man sich fühlen könne, als sei man in den dunklen Keller der Seele hinabgestiegen. Sie sagt, vielleicht habe man Dinge über sich selbst oder andere gesehen und gespürt, denen man lieber nicht begegnet wäre, die aber unvermeidlich gewesen seien. Der Neumond im Stier unterstütze diesen Prozess.

Das Gewicht dieser Deutung liegt in der Verbindung von Ruhe und Reibung. Der Stier steht in der astrologischen Lesart für Beständigkeit und das, was trägt. Mars bringt eine ausgeprägt männliche Energie mit sich, Chiron gilt als der verwundete Heiler. Van Lexmond sagt, dass genau daraus eine innere Spannung entstehen könne, zwischen Sanftheit und Handeln, zwischen Entschleunigung und dem Wunsch, voranzustürmen.

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Der Text verknüpft den Neumond mit den Tagen davor: dem am 1. Mai und der Rückläufigkeit von Pluto ab dem 6. Mai. In dieser Abfolge, so die astrologische Deutung der Moonsisters, verdichtet sich eine Phase, in der Emotionen, Sehnsüchte oder Erschöpfung, die lange ignoriert wurden, Aufmerksamkeit verlangen. Der Mond wird in der Astrologie oft mit dem Weiblichen verbunden; in dieser Lesart trifft er nun auf Mars als handlungsorientierte, feurige Kraft, die auf Bewegung und Leistung ausgerichtet ist.

Van Lexmond formuliert den Kern dieser Deutung als Rückkehr zu dem, was wirklich von Wert ist. Der Neumond im Stier lade dazu ein, nicht die schnelle Lösung oder den Impuls des Augenblicks zu suchen, sondern das, was Frieden, Stabilität und Vertrauen schenke. Was jetzt gesät werde, habe das Potenzial, tief und fest Wurzeln zu schlagen, vorausgesetzt, man gebe ihm Zeit zum Wachsen. Gerade darin liegt die Spannung dieses Himmelsbildes: Es verlangt nicht nach schnellen Antworten, sondern nach dem Aushalten dessen, was erst im Langsamen klar wird.

Für den 16. Mai bleibt damit vor allem ein astrologischer Befund stehen, der weniger vom Aufbruch als von der Klärung handelt. Wer dieser Deutung folgt, wird an diesem Neumond nicht nach vorne geschoben, sondern zurückgeführt — zu Belastendem, das benannt werden will, und zu dem, was sich im Alltag tatsächlich als tragfähig erweisen soll.

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