Lesen: Garmin Cirqa und Vivosmart 6: Zwei Bänder, ein Markt, viele Leaks

Garmin Cirqa und Vivosmart 6: Zwei Bänder, ein Markt, viele Leaks

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könnte zwei neue Band-Wearables fast gleichzeitig an den Start bringen. Am selben Tag, an dem weitere Leaks zur Vivosmart 6 auftauchten, legten neue Hinweise zu Garmin Cirqa nahe, dass der Konzern im Frühjahr gleich zwei Geräte für dieselbe Nische vorbereitet: passive Gesundheitsdaten, Recovery und tägliches Monitoring.

Cirqa soll als Premium-Band ohne Display mit Garmins Elevate-V5-Optiksensor kommen und laut einer geleakten Händlerliste fast 470 Dollar kosten. Die Vivosmart 6 dürfte dagegen beim Elevate V4 bleiben, dafür aber ein kleines Display und integriertes Single-Frequency-GPS bekommen. Erwartet wird ein Preis von 150 bis 180 Dollar. Das wäre ein klarer Abstand zu Air, das am 26. Mai für 99 Dollar startet, screenlos ist, mit Band 12 Gramm wiegt und ebenfalls auf Recovery und Alltagsüberwachung zielt.

Dass Garmin überhaupt in diese Richtung geht, ist kein Zufall. Das Unternehmen hat am 25. Februar 2026 beim die Marke CIRQA angemeldet, ausdrücklich für Stress Recovery, Alertness und Performance. Auf der -Earnings-Call sprach das Management von „new categories“ und nannte Fitness zugleich als am schnellsten wachsende Sparte, mit einem Plus von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nur wenige Tage vor diesem neuen Leak-Paket brachte Garmin außerdem den Forerunner 70 und den Forerunner 170 gemeinsam heraus.

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Genau diese Gleichzeitigkeit treibt die Spekulation an. Fitbit Air kommt am 26. Mai auf den Markt, und Garmin Cirqa sowie die Vivosmart 6 würden direkt in dasselbe Segment zielen, in dem schon , Oura und der Helio Strap um Nutzer werben, die vor allem Erholung, Belastung und Schlafdaten sehen wollen. DCRainmakers Testfotos zeigen zudem ein drittes, noch nicht identifiziertes Band neben Whoop und Helio, was den Eindruck verstärkt, dass der Markt gerade neu sortiert wird.

Gegen die Annahme, Garmin werde einfach seinem alten Rhythmus folgen, spricht allerdings die Historie. Die Vivosmart 5 kam im April 2022 auf den Markt; ein Nachfolger im Jahr 2026 läge damit außerhalb des üblichen Drei-Jahres-Refresh-Fensters. Genau deshalb wirkt die derzeitige Lecklage so bedeutsam: Die Vivosmart 6 ist seit November in Südkoreas Regulierungsdatenbank sichtbar, im Dezember tauchten Metadaten von Garmin Indonesia auf, und kurz darauf erschien eine schwedische Platzhalterseite. Das ist nicht das Muster eines Zufallsfunds, sondern das eines Produkts, das längst in der Pipeline steht.

Für Garmin spricht außerdem, dass das Unternehmen die Vivosmart-Linie nicht neu erfinden muss, um mit Cirqa zu konkurrieren. Beide Geräte sind am Handgelenk getragen, beide richten sich an dieselbe passive Gesundheitsdaten-Zielgruppe, und beide sollen in einem Moment erscheinen, in dem der Markt für Recovery-Tracker sichtbar in Bewegung geraten ist. Der Unterschied liegt eher in der Preis- und Ausstattungslogik: Cirqa als teurer, screenloser Premium-Ansatz; Vivosmart 6 als günstigeres Band mit kleinem Display und GPS.

Der offene Punkt ist damit weniger, ob Garmin in diesen Markt geht, sondern wie groß der Konzern den Schritt anlegt. Wenn Cirqa tatsächlich in die Nähe von 470 Dollar rückt und die Vivosmart 6 bei 150 bis 180 Dollar landet, würde Garmin zwei klar getrennte Angebote gegen Fitbit Air, Whoop und andere Recovery-Bänder setzen. Das nächste Signal dürfte nicht aus einem Gerücht kommen, sondern aus einem Produktauftritt, der zeigen muss, ob Garmin diese neue Kategorie nur testet — oder gleich mit zwei Namen besetzt.

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