Lesen: Stefan Kretzschmar lobt Ales Pajovic vor Flensburgs Saisonendspurt

Stefan Kretzschmar lobt Ales Pajovic vor Flensburgs Saisonendspurt

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hat im Saisonendspurt der ungewöhnlich deutlich gelobt. Im Dyn-Podcast „Harzblut“ sagte der 53-Jährige, er schaue sich nach jedem Spiel die Interviews des Trainers von an und finde ihn „überragend“.

Kretzschmar beschrieb Pajovic als jemanden, der ruhig bleibt, sich nicht provozieren lässt und auch während der Spiele die Nerven behält. „Der strahlt irgendwie was aus“, sagte er. „Und mir persönlich gefällt das gut.“ Der frühere Nationalspieler verband das Lob mit einer klaren Einordnung der Lage in Flensburg: Die SG ist Tabellenzweiter und damit über die Bundesliga für die qualifiziert.

Für Flensburg kommt das Lob in einer Phase, in der die sportliche Rechnung noch nicht ganz geschlossen ist. Die Mannschaft hat noch drei Ligaspiele vor sich und muss unter anderem noch in Magdeburg und Berlin antreten. Kretzschmar nannte die Partie in Magdeburg sogar „eigentlich … unimportant“, weil aus seiner Sicht der größere Hebel an anderer Stelle liegt: Wenn Flensburg dort verliert, könnten die mit einem Punkt vorbeiziehen.

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Der Fokus liegt damit auf dem direkten Duell am 34. Spieltag und auf dem letzten Auftritt der Saison. Kretzschmar sagte, Flensburg müsse am Ende nur noch das allerletzte Spiel gewinnen. „Da geht es dann um alles“, sagte er. Für die SG wäre das die einfache, aber harte Formel eines Endspurts, in dem wenig Platz für Fehler bleibt.

Dass Kretzschmar gerade Pajovic so hervorhob, passt zu der Rolle des Slowenen seit Ende Januar 2025. Seitdem steht er an der Seitenlinie von SG Flensburg-Handewitt und hat die Mannschaft in eine Position geführt, die Kretzschmar trotz aller üblichen Kritik als stark bewertet. „Wir sehen Flensburg immer ganz schön kritisch“, sagte er mit Blick auf den Tabellenzweiten. „Eigentlich... ist das eine geile Mannschaft.“

Die Aussagen fielen im Rahmen einer breiteren Diskussion über den Bundesliga-Endspurt und den Abstiegskampf. Neben Flensburgs Situation sprachen Kretzschmar, und auch über die Teams, die am Saisonende den Gang nach unten antreten könnten. Gerade deshalb bekommen seine Worte über Pajovic Gewicht: Sie stammen nicht aus einer bloßen Lobeshymne, sondern aus einer Phase, in der jede taktische Entscheidung, jede Formkurve und jedes Ergebnis die Tabelle noch verschieben kann.

Für Flensburg ist die Ausgangslage trotzdem klarer als für viele andere. Die Champions-League-Qualifikation über die Liga ist bereits geschafft, und mit drei verbleibenden Spielen kann die SG den Endspurt aus eigener Kraft zu Ende bringen. Ob der ruhige Auftritt von Pajovic dabei nur Kretzschmar beeindruckt oder auch den Unterschied auf dem Feld macht, wird sich in den nächsten beiden Auswärtsspielen und spätestens am 34. Spieltag zeigen.

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