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Diebstahl in Wilhelmshaven: Drei Stolpersteine nach zwei Tagen gestohlen

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In Wilhelmshaven sind drei aus dem Pflaster gerissen und gestohlen worden, nur zwei Tage nach ihrer Verlegung. Die kleinen Messingtafeln erinnerten an Mitglieder der -Familie, die in Auschwitz ermordet wurden.

Dass dieser Diebstahl so schnell nach der Installation bekannt wurde, macht den Fall für die Stadt und für das Erinnern besonders aufgeladen. Die ermittelt den Vorfall als schweren Diebstahl.

Verlegt worden waren die Steine erst in der letzten Maiwoche. Die bischöflichen Schulen in Wilhelmshaven hatten sie gemeinsam mit 13 weiteren Stolpersteinen im Rahmen des Projekts setzen lassen. Gerade weil die Steine Teil eines öffentlichen Gedenkens sind, fällt ihr Verschwinden sofort auf.

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Unklar bleibt, wer die drei Stolpersteine herausgebrochen hat und wohin sie gebracht wurden. Genau diese Lücke macht den Fall so bitter: Die Steine waren gerade erst da, um an die Opfer zu erinnern, und sind nun wieder verschwunden, bevor das Gedenken im Alltag überhaupt Wurzeln schlagen konnte.

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