Lesen: Hwang In-beom: KOSDAQ rutscht am 8. Juni ins Minus für das Jahr

Hwang In-beom: KOSDAQ rutscht am 8. Juni ins Minus für das Jahr

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Der ist am 8. Juni ins Jahresminus gedreht. Um 14:29 Uhr notierte der südkoreanische Technologieindex bei 925,93 Punkten und lag damit 7,63 Prozent unter dem Stand des Vortags.

Für Anleger ist das ein harter Bruch mit dem Verlauf der ersten Monate des Jahres. Der Index war bei 930 Punkten gestartet, kletterte am 27. April bis auf 1.229,42 Punkte und hatte zeitweise ein Plus von 32,86 Prozent erreicht. Nun ist dieser Zugewinn ausgelöscht.

Die Bewegung fällt heute besonders auf, weil sie den KOSDAQ genau an dem Punkt ins Minus drückt, an dem der Markt eigentlich auf eine anhaltende Erholung gehofft hatte. Auch der KOSPI verlor am selben Tag fast 7 Prozent, hielt aber im Jahresvergleich weiterhin ein Plus von nahezu 80 Prozent. Der Abstand zwischen beiden Märkten zeigt, wie stark sich Kapital zuletzt auf große Titel konzentriert hat.

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Marktteilnehmer verweisen dabei vor allem auf die Stärke von und SK hynix, die Mittel aus kleineren Werten abgezogen haben. Dazu kommt die schwere Gewichtung von Biowerten mit schwachen Ergebnissen, während die Bewertung des KOSDAQ im Vergleich zum KOSPI als hoch gilt. sagte dazu, wenn die Halbleiter- und Large-Cap-Rally anhalte, werde der KOSDAQ wegen seiner schwachen Ertragsdynamik gegenüber dem KOSPI zwangsläufig weiter unter Druck bleiben.

Das ist für die Regierung besonders heikel, weil sie bereits mehrere institutionelle Schritte zur Belebung des Marktes eingeführt oder auf den Weg gebracht hat. Dazu zählen die strengere Trennung schwacher börsennotierter Firmen durch Delistings, härtere Offenlegungspflichten, KOSDAQ-aktive ETFs und ein Auf- und Abstiegssystem. Der Index rutschte trotzdem wieder unter die Nulllinie.

Genau darin liegt der offene Punkt für die kommenden Wochen: Reichen politische Stützen und eine Verschiebung der Geldströme aus, um den KOSDAQ wieder aus dem Schatten der großen Halbleiterwerte zu holen? Nach dem Einbruch vom 8. Juni spricht vorerst vieles dafür, dass der Markt erst dann Boden findet, wenn sich die Sektorrotation spürbar verändert.

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