Am Schulzentrum in Taxenbach hat eine Drohung am Mittwochmorgen einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wenig später war der Vorfall als Fehlalarm eingeordnet, und der Schulbetrieb lief wieder an.
Warum das in Taxenbach gerade jetzt Aufmerksamkeit bekommt, liegt an der Größe des Eingriffs: Von den Vorsichtsmaßnahmen waren rund 250 Schülerinnen und Schüler betroffen, verteilt auf Volksschule, Mittelschule und Polytechnikum. Für sie bedeutete die Alarmierung zunächst, dass der Alltag im Schulzentrum kurzzeitig unterbrochen wurde, bevor der Unterricht bald darauf wieder aufgenommen werden konnte.
Der Einsatz war damit ernst genug, um Sicherheitsmaßnahmen auszulösen, obwohl am Ende keine bestätigte Gefahr blieb. Bürgermeister Johann Gassner brachte es knapp auf den Punkt: „Alles läuft wieder regulär“.
Offen bleibt, was genau die Drohung enthielt oder woher sie kam. Fest steht nur, dass der Polizeieinsatz im Schulzentrum an einem Mittwochmorgen notwendig schien, sich der Verdacht aber nicht bestätigte und die Schule rasch zur Normalität zurückkehrte.
Der Vorfall passt in eine Reihe ähnlicher Einsätze an Salzburger Schulen in den vergangenen Wochen und Monaten. Genannt wurden dabei unter anderem mutmaßliche Bombendrohungen am HTBL in Salzburg-Itzling und am Halleiner Gymnasium. Fast drei Wochen zuvor hatten zudem zwei Schüler an einer Mittelschule im Pongau einen Amoklauf angekündigt.
