Zwei Kaltfronten ziehen dieses Wochenende über Südost-Oregon und Südwest-Idaho und machen aus einem milden Freitag einen deutlich kühleren, windigen Abschnitt. Die erste Front erreicht Südost-Oregon noch heute Abend und zieht über Nacht durch Südwest-Idaho.
Für alle entlang des Interstate-84-Korridors zwischen Baker City und Twin Falls ist das heute der Punkt, an dem der Wetterumschwung beginnt. An den üblich windigen Stellen sind Böen bis 35 mph möglich, und hinter der Front liegen die Temperaturen 10 bis 15 Grad unter dem heutigen Niveau.
Der erste Durchgang bleibt trocken. Gerade das macht ihn tückisch: Der Wind legt vor, ohne dass Regen als Warnsignal mitläuft, und erst später greift das feuchtere Muster mit Schnee in den Bergen ein. Am Samstag bleibt es noch breezy, während der Haupttrog in den inneren Nordwesten zieht.
In der Nacht zu Sonntag folgt die zweite Kaltfront mit noch stärkeren Böen als in der Nacht zuvor. Im Snake River Plain östlich von Mountain Home werden am Sonntag Windspitzen bis 35 mph erwartet. Gleichzeitig unterstützt der Trog Schauer über den Bergen von Baker County und den Bergen im westlichen Zentrum Idahos.
Dort sinkt die Schneefallgrenze am Sonntagmorgen kurzzeitig auf 4.500 bis 5.500 Fuß. Oberhalb von 7.000 Fuß ist bis in die frühen Morgenstunden eine geringe Neuschneemenge von weniger als einem Inch möglich. Am Sonntagnachmittag lassen die Schauer nach, sobald der Trog ostwärts abzieht.
Der Sonntag wird der kühlste Tag dieser Phase. In den tieferen Lagen liegen die Höchstwerte bei etwa 70 Grad, in den Bergen im mittleren 50er-Bereich. Das sind rund 10 Grad unter dem Normalwert, und die kühlen, unbeständigen Bedingungen halten danach bis Donnerstag an, mit Temperaturen 10 bis 15 Grad unter dem Durchschnitt.
Schon am Montagnachmittag erreicht der nächste Trog den Pazifischen Nordwesten und bringt bis Mittwoch weiter Schauer und Gewitter am Nachmittag. In den Tälern werden 0,10 bis 0,25 Inches Niederschlag erwartet, in den Bergen 0,75 bis 1,25 Inches. Erst am Freitag baut sich über der Westküste ein Rücken auf, der eine langsame Erwärmung einleitet.
Die größere Frage ist damit nicht, ob das Wochenende windig wird, sondern wie lange sich die kühlere Phase hält. Nach dem trockenen ersten Frontdurchgang und dem stärkeren zweiten Schub bleibt die Region noch mehrere Tage in einem wechselhaften Muster, bevor die Erwärmung zum nächsten Wochenende überhaupt ansetzt.

